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Kodi Update auf dem Amazon FireTV

Wie man KODI und andere Apps auf dem Amazon FireTV installieren kann, beschrieb ich in diesem Artikel ja bereits. Hatte man sich KODI bereits über diesen Weg installiert und möchte ein Update einspielen, könnte man es über denselben Weg machen, wobei jedoch zuvor KODI deinstalliert werden muss, was aber dazu führt, dass alle Einstellungen verlorengehen. Daher beschreibe ich hier kurz wie man Kodi auf dem FireTV aktualisiert und dabei alle Einstellungen beibehält.

Zunächst startet man auf dem FireTV KODI und geht dort unter "System/Datei Manager". Dort fügt man nun auf der linken Seite eine neue Quelle hinzu (Add Source und auf klicken) und gibt folgende URL ein: http://mirrors.kodi.tv/releases/android/arm . Dem neuen Eintrag gibt man eine Namen und fügt auf der rechten Seite als weitere Quelle den lokalen Download Ordner hinzu. Anschließend öffnet man den "Mirrors"-Pfad, dem man bei der Anlage einen eigenen Namen vergeben konnte und kopiert sich das aktuellste Kodi-Paket (am besten nur die Stables) in den Download Ordner (auf der FireTV Fernbedienung die Taste mit den drei horizontalen Linien drücken). Danach beendet man Kodi, wechselt im FireTV Menü in die "Apps" und installiert sich dort einen Dateimanager wie den ES Datei Explorer, den Total Commander oder irgend einen andere Filemanager, wonach man diesen anschließend startet und den Kodi Installer ausführt. Bei der Installation wählt man "Update" und lässt den Vorgang durchlaufen. Und das war's auch schon.

Nach abgeschlossener Installation startet man KODI, der sich kurz neu einrichtet und hat das aktuellste Updates inkl. der eigenen Einstellungen.

Web TV Tip: Retro-TV

Abends, 2. Weihnachtsfeiertag, entspannen. Ich warf den XBMC an, um mal zu sehen ob es neue Video AddOns gibt oder neues in den bereits installierten. In der Liste der verfuegbaren AddOns fand ich unter anderem das Retro-TV AddOn.
Die Jungs dahinter beschäftigen sich mit dem TV der 60er bis 90er Jahre. Zu sehen gibt's Ausschnitte aus Serien und Filmen und Hintergrundinfos, Einblicke in alte Hörzu-Ausgaben und einiges mehr. Fuer Fans des alten TVs ein Muss. Frei verfuegbar als Video AddOn im XBMC (Download unter: www.xbmc.org).

Raspberry PI mit Seafile und Owncloud

Die aktuellen Diskussionen um die NSA-Spähaffäre bringen immer mehr Anwender dazu, den Cloudanbietern den Rücken zu kehren und sich eigene Lösungen zu schaffen. Zudem werden E-Mails und Anhänge verschlüsselt und inzwischen gerne auch mal wieder zum Brief gegriffen. Somit war ich mit der Installation von Seafile und OwnCloud auf meinem RPI ja quasi auf Höhe der Zeit. Natürlich wollte ich, dass meine Daten bei mir und nicht bei einem Anbieter liegen, aber vielmehr wollte ich die begrenzten Speicherplätze umgehen, wobei Skydrive mit 25 GB schon sehr großzügig bemessen ist.
Aktuell läuft jetzt jedenfalls Seafile bei mir und es läuft gut. Das Schöne dabei: Dateien und Verzeichnisse werden auf Wunsch verschlüsselt. Das Handling (Up- und Downlad und Ordnerverwaltung) inkl. Windows Sync-Client ist ähnlich wie bei Skydrive oder DropBox.

Seafile läuft unter Raspbian und speichert auf einem gemounteten 32GB USB-Stick. Die Installation selbst machen anfangs Probleme, weil die verwendete Kingston 8 GB Class 10 SDHC scheinbar nicht korrekt beschrieben werden konnte. Die Installation lief einfach nicht an und war erst mit einer SanDisk 4 GB SDHC Class 4 möglich. Auch der USB-Stick machte anfangs Probleme. Kam beim ersten Mal ein 32 GB Intenso Microstick zum Einsatz, wird jetzt ein 32 GB Kingston verwendet. Der Intenso und der USB-Anschluss wurden unglaublich heiß und vertrugen sich nicht, was sogar soweit ging, dass der RPI einen Reboot machte, wenn man den Stick zu Einrichtungszwecken einsteckte.

Was die Performance angeht, so kann man nicht meckern. Auch wenn im RPI derzeit (noch) eine Class 4 SDHC werkelt und der Stick vielleicht nicht der schnellste ist, sind Up- und Downloads zufriedenstellend flott. Lediglich das Arbeiten im Browser GUI von extern läuft ein wenig zeitverzögert. Das Anlegen von Gruppen, das Freigeben von Bibliotheken oder das Öffnen von Dateien bedeutet immer einen kurzen Moment Ladezeit.
Schade ist dagegen wirklich, dass Seafile keine Previews der Fotos bietet wie beispielsweise Skydrive oder Dropbox. Dadurch muss man jede Bilddatei erstmal öffnen oder über die Smartphone-App runterladen und öffnen.
Insgesamt ist das Gesamtpaket damit aber besser als OwnCloud, das ich parallel laufen ließ, was mich aber nicht ganz so überzeugt hat. Extreme lange Ladezeiten in der Browser GUI und eine kostenpflichtige App (wollte den mobilen Zugriff erst einmal testen) ließen mich recht bald von der weiteren Konfiguration und Tests Abstand nehmen.

Ggfs. kommt jetzt noch der XBMC dazu, der derzeit auf dem kleinen ACER Revo Aspire läuft. Damit ich diesen bei Bedarf nicht immer einschalten muss, soll das Mediacenter also auf dem RPI laufen und per DLNA an andere XBMC-Installationen (Tablet, Smartphone, ACER Aspire) oder an den Fernseher streamen. Die Steuerung erfolgt dabei über die Smartphone-App, die ich bereits jetzt schon gerne nutze, auch wenn die Navigation per Tastatur schneller ist. ;-)

Hue: Erste Bastelarbeiten

Ok, die Hue-Birnen leuchten und erste Spielereien sind erfolgt. Aber natürlich kann man hier deutlich mehr rauskitzeln als nur hell, dunkel, bunt, nicht bunt.
Im ersten Schritt integrierte ich die bereits vorhandene Philips Living Colors, für die ich mir jedoch zunächst eine Fernbedienung der 2. Lampengeneration besorgen musste, da meine ovale sich nicht mit der Bridge verbinden lässt.
Eine Anleitung für die Integration findet man u.a. hier: http://www.chip.de/bildergalerie/Living-Colors-Mit-Philips-Hue-per-Smartphone-steuern-Galerie_59977934.html.

Die Integration klappte gut und schon ist die Lampe Nummer vier in meinem Verbund, der sich per App ansprechen lässt. Aber App schön und gut: es ist einfach umständlicher, das Handy zunächst zu entsperren, die App zu starten, um dann die Lampe an- oder auszuschalten als eben den Lichtschalter zu betätigen. Also muss man sich noch ein paar mehr Möglichkeiten bieten, um diesen Vorgang attraktiver zu gestalten. Und so bastelte ich mir mit HTML und Javascript eine kleine Seite, die ich auf dem NAS ablegte und als Startseite auf dem Tablet habe. Auf der Seite befinden sich eine Reihe von Buttons, die per Klick bestimmte Funktionen (an, aus, hell, dunkel, Farbprofil) auslösen.
Nett und schon etwas flotter. :-) Der nächste Schritt wäre die Schaltung per Bewegungsmelder (z.B. in Verbindung mit Belkins WeMo), zeitgesteuert oder in Abhängigkeit der Umgebungshelligkeit. Letzteres ließe sich sicherlich mit einem Messgerät, das am Raspberry Pi, der mit Fhem betrieben wird, angeschlossen wird, realisieren - ähnlich wie es mit dem USB Sensor Thermograph Thermometer Temperatur für PCs möglich ist.

Ein bisschen Automatismus ist aber schon mal gegeben, indem die Lampen von XBMC gesteuert werden. Nach Einbindung des entsprechneden Plugins, das man von https://meethue.wordpress.com/category/xbmc/ beziehen kann, werden die Lampen nun bei Filmstart gedimmt und beim Stoppen oder Pausieren des Streifens wieder heller gestellt. Auch ein Ambilight-Modus ist auswählbar. Dieser funktioniert zwar aufgrund der verzögerten Reaktion/Umschaltzeit von ca. 1 Sekunde nicht wie der eines Philips Amibilight TVs, aber cool ist's allemal.

Und so bieten sich noch zahlreiche weitere Möglichkeiten. Als nächstes soll jetzt erst einmal Fhem auf dem RPi installiert werden - sofern ich denn mal dazu komme. :/ :-)

XBMC 12 und neue Hardware

XBMC 12 Frodo ist raus, nachdem die letzten RCs - auch bei mir - problemlos liefen. Damit gibt es die 12. Version des Top-Mediaplayer - aus meiner Sicht - wieder für Windows MacOS und inzwischen auch für viele weitere Systeme wie endlich auch Android sowie auch bereits für den Raspberry Pi. Insbesondere letzterer ist interessant, wenn es darum geht, sich einen kleinen Mediacenter für's Wohnzimmer oder wo auch immer anzuschaffen.

Gerne griff man auf einen ACER Aspire Revo beispielsweise zurück (der auch bei mir läuft), da die Abmessungen und Hardware des kleinen Computers ideal sind, um ihn nahezu unsichtbar im Wohnzimmer unterzubringen. Inzwischen bieten aber auch Windows basierte Tablets (z.B. Surface (NICHT RT !)) oder das WeTab mit einem installierten Windows und HDMI-Anschluss ebenfalls die Möglichkeit schnell und einfach einen kleinen Mediacenter zu etablieren. Interessant sind zudem auch kleine Geräte wie der Pivos XIOS, dem es derzeit leider noch ein wenig an Performance fehlt (zumindest was den Bootvrgang angeht) oder die auf Android basierende Ouya-Konsole. Zudem bleibt abzuwarten, welche Möglichkeiten die kommende X-BOX 720 bietet, stammt XBMC ("X-Box Media Center") ja nicht zuletzt von dort (Konsolen-Mod).
Aber auch der kleine Raspberry Pi setzt sich immer mehr durch. Das bisschen Hardware lässt sich wunderbar als kleiner (Linux-)Server für diverse Zwecke einsetzen oder eben auch als Mediacenter, weshalb das XBMC Entwicklerteam bei der Entwicklung der 12. Ausgabe gleich mitgedacht und für den kleinen Kasten gleich entsprechend mit entwickelt haben.

Es wird also spannend im kostengünstigen Home-Entertainment-Bereich, denn immer kleiner werdende Geräte zu immer attraktiveren Preisen (Pivos XIOS ca. 119,- €, Ouya ca. 99,- $), die inwzischen sogar schon den XBMC größtenteils fest integriert haben, sollten auch den letzten Skeptiker oder Unsicheren überzeugen.

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