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Wechselabenteuer: Von Vodafone zur Telekom

Aufgrund zwei Jahre andauernder, permanenter technischer Störungen kündigte ich jetzt meinen Vodafone-Vertrag vorzeitig und musste wiederholt in 14-seitigen Briefen erklären, dass dies nicht aus Spaß an der Freude passierte ! Sie scheinen es inzwischen auch so angenommen zu haben, was ja an sich schonmal gut ist. Dass sie dann aber den Anschluss statt wie im Brief angegeben zum 28.6. abschalteten, taten sie dies schon zum 27.6. . Man ließ halt mal eben Fünfe gerade sein. Nun gut...wozu gibt's Tethering und UMTS-Sticks mit Prepaidkarten.

Online bestellte ich dann meinen neuen Anschluss bei der Telekom. Die Verfügbarkeitsprüfung ergab 16.000, ich wählte die Anschlussart "Call & Surf Comfort (IP)" und ließ den Router (Speedport 723V oder 921V) weg, weil ich monatlich keine Gebühren dafür zahlen. Sind ja nicht mehr in den 80ern, wo man der POST noch Geld für das heimische Telefom hinterherwerfen musste. Also hakte ich an, dass bereits ein Endgerät zur Verfügung stehen würde und wählte einen Anschlusstermin. Im Kalender auf der Website war leider nur der 15.7. als erster Termin auswählbar, aber nun gut.
Soweit alles klar.
Jetzt aber geht's schon los !

Ich bekomme laut Brief nur 6000, weil 16.000 infrastrukturell an meinem Standort - in Frankfurt ! - nicht lieferbar sei. *ROTFL !*
Ok, aber was sehe ich dann als nächstes ? Das Schreiben führt einen Speedport W723V auf, für den ich dann monatlich 2,47 € bezahlen soll !
Hä ? Richtig, den hatte ich doch abgewählt und in meiner Besteööbestätigung isser auch nicht aufgeführt. Wieso dann also hier ?
Also Anruf bei der Hotline und die sagen mir, dass sie die Order haben, bei Neuanschlüssen ein Endgerät mitzuliefern. Ach ! Wer hätte das gedacht ? Hätte sicherlich nicht funktioniert, wenn der Kunde nur den Finger in die Luft gestreckt hätte, in der Hoffnung, darüber telefonieren und surfen zu können. Aber man hat ja extra die Wahl, das Kackding ABzuwählen, sollte man schon eins haben !
Nein, es muss mitgeliefert werden und soll bezahlt werden. Und dann auch noch der W723V und nicht der 921er. Wenn ich schon blechen muss, dann will ich den großen Kasten - oder eben gar nix. Ergebnis: ich könne den Router dann wieder zurückschicken und müsse - angeblich - monatlich auch nichts mehr dafür bezahlen.
Trau, schau, wem !

Und dann noch Lustigste: der Schalttermin ist auf den 31.7. datiert !!!! Was ????
Ok, nachgefragt und der nette Herr von der Hotline sagte mir, dass Vodafone (!) der Telekom sagte, dass der Anschluss erst zu diesem Termin verfügbar wäre.
Ja, genau, weil sie ihn ja auch schon am 27.6. abgeschaltet haben !

Ich könnte echt ausrasten und reintreten !
Es geht bei der Telekom weiter, wo's bei Vodafone aufgehört hat, und ich weiß echt nicht mehr, wem von denen man noch trauen und vor allem etwas ZUtrauen kann !!!!
Immerhin wollen sie sich jetzt um einen früheren Schalttermin bemühen, aber daran glaub' ich nach diesem Einstieg schon nicht mehr !

Vodafone Mobile Broadband: Abfrage nach SMS-Diensten

Beim Start der Vodafone Mobile Broadband Connect-Software V. 10.2 unter Windows 7 kommt gerne mal die nervige Abfrage, dass die Karte nicht für SMS-Dienste aktiviert worden sei oder ob man dies machen möchte; und das bei jedem Start der Anwendung.
Intelligenterweise lässt sich dies an keiner Stelle der GUI abschalten, sodass man einen Umweg gehen muss.
Dazu öffnet man die Opco-26202.xml unter C:\Program Files (x86)\Vodafone\Vodafone Mobile Broadband\Opco\26202 Germany\ und sucht nach dem Eintrag:

QUOTE:
UltraCard Enabled=”true” Activate=”*133#” Status=”*132#” RequestMaster=”Dienste AKTIVIERT” RequestSlave=”Nicht AKTIVIERT” SetMaster=”Dienste aktiviert” />


Den Eintrag "UltraCard Enabled" setzt man einfach auf "false", speichert die Änderungen und hat fortan Ruhe. :\

Vodafone Mobile Broadband: Kompatible Geräte

Wie ich heute feststellen musste, ist nicht jede Hardware zur Vodafone Mobile Broadband Connection-Software kompatibel. Dies wurde uns seitens Vodafone bestätigt, nachdem wir uns zunächst 'nen Wolf suchten, weil die Software einfach keine UMTS-Verbindung aufbauen wollte.

Wer diese Probleme ebenfalls hat, sollte zunächst prüfen, welche UMTS-Karte im Notebook verbaut ist.
Ggfs. könnte das schon die Lösung sein. Aber auch wenn die Karte nicht kompatibel ist, ist es dennoch möglich, eine Verbindung aufzubauen. Mehr dazu nach der Auflistung.

Vom Vodafone Mobile Broadband Connection Manager unterstützte Modelle:

Acer: GTM351, GTM378, F3307, EM770W
Dell: DellWireless 5505, 5520, 5530, 5540, D5620
Fujitsu Siemens: MC8755, MC8775
HP: hs2300, un2400, HP un2420
Lenovo: MC8755, MC8775, F3507g, Gobi 2000
Samsung: GT-Y3100, GT-Y3300
Sony: GTM378


In unserem Fall war eine 5550er Karte verbaut, über die keine Verbindung aufgebaut werden konnte - zumindest nicht über die Vodafone-Software.
Die beste Lösung ist die, die Vodafone-Software nicht zu verwenden, sondern die Windows eigenen Verbindungsmöglichkeiten.

Um diese entsprechend einzurichten/vorzubereiten, öffnet man zunächst in der Systemsteuerung den Punkt "Telefon und Modem". In dem sich öffnenden Fenster wählt man den Reiter "Modems" und das entsprechende "HSPA+"-Modem und dessen "Eigenschaften". Darin muss unter "Erweitert" folgender Initialisierungsbefehl hinterlegt werden:
at+cgdcont=1,"ip","web.vodafone.de"
WebSession-User benötigen folgenden Eintrag: at+cgdcont=1,"ip","event.vodafone.de" . Dieser sowie der andere Eintrag können im Modem zusammen hinterlegt werden, müssen dabei jedoch vollständig in Anführungszeichen ("") stehen und mit Komma getrennt werden.

Per "OK" schließt man die Bearbeitung des Modemeintrags ab und ruft die Adaptereinstellungen (START, rechte Maustaste auf "Netzwerk", "Adaptereinstellungen ändern") ab und darin die Eigenschaften des "HSPA+"-Netzwerkadapters.
Unter "Verbindung herstellen über" hakt man das HSPA+-Modem ab und verschiebt es an die erste Stelle in der Liste.
Zusätzlich kann ein Haken unter "Alle Geräte wählen dieselbe Nummer" gesetzt werden. Wichtig aber ist die folgende einzutragende Rufnummer:
*99****1#
Nach der Eingabe kann das Dialogfenster per Klick auf "OK" wieder geschlossen werden.

Jetzt sind alle Voraussetzungen für eine Einwahl bei Vodafone ohne die Connection Software getroffen worden.
Über einen Klick auf das Verbindungs-Icon im Infobereich der Taskleiste (Anzeige für drahtlose Netzwerke) findet man in der Liste unter "Einwähl- und VPN-Netzwerke" den Eintrag "Vodafone Mobile Broadband", den man nur noch anklicken und sich zu verbinden braucht.
Nach erfolgreichem Verbindungsaufbau ist Webbrowsing sowie die Verbindung über einen VPN-Client (z.B. Cisco AnyConnect) problemlos möglich.

Das Trennen der Verbindung erfolgt über denselben Weg wie der Aufbau. Den Mobile Broadband-Eintrag wählt man dann aber mit der rechten Maustaste aus und wählt: "Verbindung trennen".


Vertragskündigung und Ausgleichsrechnung

Ok, gestern nach Hause gekommen und ein Vodafone-Schreiben im Briefkasten vorgefunden. Darin teilt man mir mit, dass man es schade finde, dass ich den Anschluss kündigen möchte nimmt es aber so hin und schaltet diesen zum 28.6. ab. Darunter der Hinweis, dass ich einer Gebühr laut Preisliste zugestimmt habe, weil ich den Vertrag vor Ablauf kündige.
Äh....was ? Erstmal hab' ich zu gar nichts zugestimmt. Eine Preisliste ? Nie gesehen. Und wieso eine Gebühr zahlen, wenn weniger als 50% Leistung für 100% Gebühr verlangt werden ?
Nee, so nicht. Also die Hotline angerufen und mal nachgefragt. Auf meine Erklärung hin, dass ich nicht aus Spaß an der Freude kündige, sondern weil die nur Mist machen und selbst der Aufruf von www.google.de schon in abenteuerlich langen Wartezeiten enden kann, stimmte man mir dann zu. Ich solle jetzt schnell ein Schreiben bekommen, indem Details zur Ausgleichszahlung stehen, der ich dann widersprechen kann. Ach, und der Kündigung könne ich dann auch widersprechen. Dass die Zeit knapp ist und der neue Anbieter ja leider auch nicht innerhalb von 24h einen neuen Anschluss zur Verfügung stellt, bestätigte die Dame an der Hotline auch und wollte das Anliegen sofort weiterleiten.
Na, wenn das mal nichts ist ?!

Ausgleichszahlung ? Pff..... ! Und die soll dann auch noch maximal der Höhe der letzten verbleibenden monatlichen Zahlungen bis zum regulären Vertragsende (das in acht Monaten wäre !) betragen ! Aber sonst tickt man noch ganz richtig, was ?

CoD: Ping bis 175 dank Vodafone

Das Thema mit Vodafone reißt bei mir ja nicht ab. Inzwischen ist die Leitung so mies, dass nicht nur der Aufruf von Websites stellenweise stark verzögert bis nicht möglich ist, sondern auch das Spielen von Shootern. CoD MW3 schickt mich über IWNet dadurch nur noch auf Server mit Pings <150 und aufwärts. Damit macht Das Zocken keinen Sinn mehr. Waren vorher noch Server <50 oder <75 die automatische Wahl, so ist das nur noch Glückssache. Die 6000er Leitung (laut Vodafone ist technisch eh nicht mehr drin) läuft seit ca. zwei Wochen nur noch auf 3000. Das sind 50% Leistung für 100% Monatsgebühr.

Mein Schreiben auf vorzeitige Vertragskündigung hat Vodafone erstmal geflissentlich ignoriert, also wird das nächste per Einschreiben rausgehen.
Und dann mal weitersehen.
Fest steht: so geht's definitiv nicht weiter. Und dass ich nicht der Einzige mit den Problemen bin, zeigen entsprechende Kommentare in IRC, Facebook & Co. .

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