Entries tagged as technik

Living Colors Leuchte brachte HUE Bridge durcheinander

Vorgestern wollte ich eine (weitere) Philips Living Colors Leuchte ("Bloom") mit meiner HUE-Bridge koppeln, damit ich die Lampe auch per Handy steuern kann (u.a. als dimmbares Wecklicht). Die Fernbedienung (2. Gen.) bietet ja leider nur zwei Favoritentasten. Ich hatte davor bereits eine Fernbedienung der 2. Generation gekoppelt sowie eine andere Living Colors Lampe. Somit wusste ich was zu tun ist. Und bevor die Frage aufkommt, weshalb ich eine Living Colors kopple und nicht gleich die "Bloom Friends of Hue" bestellte: weil die einfach 20,- € mehr kostet !

Und so führte ich zunächst das übliche Prozedere durch:

1. HUE-Bridge auf Werkszustand zurücksetzen
2. LC Fernbedienung auf Werkszustand zurücksetzen
3. Tastenkombination "0" und das Symbol mit der kleinen "Sonne" für fünf Sekunden gleichzeitig gedrückt halten
4. Anschließend die FB direkt an die Bridge halten, auf ihr den blauen Connectbutton drücken und auf der FB die Tasten "I" und "Favorit 1" gleichzeitig gedrückt halten, bis der blaue Ring erlischt
5. An meine eingeschaltete LC Lampe gehen, FB dran halten und die Taste "I" gedrückt halten, bis die Lampe die Farben wechselt
6. Die FB nun wieder an die Bridge halten, den Connectbutton drücken und und auf der FB die Taste "I" solange drücken, bis der Ring um den Connect Button wieder blau leuchtet.

Soweit so gut. Da ich die Bridge ja auf den Werkszustand zurückgesetzt hatte, musste ich sie wieder meine HUP Lampen suchen lassen, aber die konnten allesamt nicht mehr gefunden werden und auch der Hue Tap Schalter wurde nicht mehr erkannt. Da mehrere Versuche der automatischen Erkennung fehlschlugen, fügte ich die Birnen manuell per Eingabe der Seriennummer hinzu. Immerhin wurde die "Bloom" von selbst erkannt. Das manuelle Hinzufügen klappte soweit auch, bis auf eine Birne, die partout nicht hinzugefügt werden konnte.

In so einem Fall hat man dann die Möglichkeit, die Birne einzuschicken, die Anwendung "Lampstealer" zu verwenden, die Birne per Telnet der Bridge zu melden oder oder oder. Der Grund, dass eine Birne mal nicht erkannt wird, liegt meist daran, dass sie noch einer (anderen) Bridge zugewiesen ist oder aber, dass die Bridge selbst noch Daten gespeichert hat und das Überschreiben selbiger nicht sauber verarbeitet.

Da ich weder Lust hatte, die Birne einzusenden, noch den Rechner hochzufahren, um Lampstealer herunterzuladen und zu starten, verband ich mich per Smartphone via Telnet mit der Bridge (Telnet auf die Bridge-IP auf Port 30000) und setzte folgenden Befehl ab:

[Link,Touchlink]

Doch dabei passiert genau: nichts.
Ich wiederholte dies, was aber denselben Effekt hatte. Hätte alles geklappt, hätte die Lampe geblinkt und die Bridge eine Meldung ausgegeben. Selbst eine Fehlermeldung wäre schon mehr gewesen als das was hier passierte.
Ich hatte also die Bridge und gespeicherte Daten in Verdacht und trennte sie daher für 30 Sekunden vom Strom. Danach verband ich mich erneut per Telnet und siehe da, Nummer 5 lebt:



Die Lampe blinkte, ich startete die Philips Hue App und ließ sie nach neuen Lampen suchen und da war sie auch wieder. Ich benannte sie final noch um, damit sie wieder so hieß wie zuvor, damit meine Apps wie "Hue Pro" wieder funktionieren.
Damit ist die Living Colors also eingebunden und lässt sich über Hue Apps via Smartphone und Tablet steuern. Die Fernbedienung könnte man sogar noch nutzen, um sie an anderen Birnen anzulernen, um diese damit zu steuern.

War aber einfach wieder nur nervig, dass natürlich mal wieder nichts rund lief. Aber wieso auch ? ;-)

Teure Hightech LED-Leuchten

LEDs lassen sich heutzutage nicht mehr wegdenken. Sie sind energiesparend, machen inzwischen auch ein gutes Licht und flimmern nicht mehr so stark wie zur Zeit als sie den Massenmarkt eroberten. Auch preislich hat sich hier einiges getan. War ja auch teilweise irrwitzig welche Preise hier aufgerufen wurden, bedenkt man mal die Materialkosten, insbesondere bei Massenabnahmen durch Hersteller von Leuchtmitteln (z.B. IKEA, Philips, usw.).
Dennoch muss man stellenweise noch einiges hinblättern, vor allem, wenn dann noch ein bisschen WLAN oder Funk hinzu kommt.
Die IKEA LED-Leuchtstäbe finde ich persönlich immer noch viel zu teuer, und auch die Philips HUE-Birnen mit 50,- € pro Stück kein Schnäppchen. Ok, die funken über ZigBee und können die Farben wechseln.....nun ja. Die Lifx kosten dagegen schon 70,- € - inklusive WLAN. Jetzt sollen die "Aura" Christbaumkugeln auf den Markt kommen, bei denen für 12 Stück mitsamt Stromversorgung etwa 70 US-Dollar anfallen und für die WLAN-Version 100 US-Dollar fällig werden. Und Beon Home bringt eine "schlaue" Leuchte, die Einbrecher vertreiben soll. Im kommenden Jahr sollen die Leuchtmittel in Paketen mit 3, 6 und 9 Stück aufgeliefert werden. Über Kickstarter kosten sie 200, 400 und 600 US-Dollar. Wow ! DAS nenne ich mal Preise. Da ist das Hue-Starterkit von Philips mit rund 200,- € ja ein echtes Schnäppchen. Klar, überall steckt ein bisschen Technik drin, aber macht die diese Preise tatsächlich aus ? Ich kann's mir ehrlich gesagt nicht vorstellen. Oder kommt da nicht vielleicht doch ein bisschen der LED-Hype-Hip-Special-Faktor dazu ?

Die Mondlandung war gestern

Ich erinnere mich an eine BILD-Zeitung von 1969 (für 20 Pfennig ?!), die meine Eltern immer im Wohnzimmerschrank aufbewahrt hatten. Diese berichtete auf der Titelseite und natürlich in einem Sonderteil über die Mondlandung; ein damals spektakuläres Ereignis. Doch das war gestern. Heute landeten wir auf einem Kometen. Genauer gesagt das Landemodul "Philae", das von der Sonde "Rosetta" abgetrennt wurde, auf 67P/Tschurjumow-Gerassimenko, einem im Durchmesser rund 4 Km dicken, unförmigen Brocken.
Die Landung an sich klappte soweit wohl ganz gut, wenngleich auch die Harpunen, zur Festigung des Stands, nicht ausgelöst wurden. Aber dennoch: gelandet ist gelandet und nach 10 Jahren im All, schafften es die Wissenschaftler, das Waschmaschinen große Technikpaket auf einem Meteoriten zu landen und aus 500 Millionen Kilometer Entfernung auch noch Signale und Bilder (!) zu empfangen !
Also ich für meinen Teil finde das spektakulär und halte es für eine Meisterleistung. Und morgen werde ich mir mit Sicherheit - ausnahmsweise - die BILD kaufen und mir in den Schrank legen. Denn wer weiß was wir in den nächsten 45 Jahren erstaunliches vollbringen. Und dann können meine Kinder oder Enkel sagen: "Ich erinnere mich an eine BILD-Zeitung von 2014, die meine Eltern immer im Wohnzimmerschrank aufbewahrt hatten. Diese berichtete auf der Titelseite und natürlich in einem Sonderteil über die Landung auf einem Kometen; ein damals spektakuläres Ereignis. Doch das war gestern. Heute..."

Raspberry PI als DLNA Server

Bisher sahen wir uns unsere Filme an, indem wir den kleinen ACER Revo mit Windows 8 anschmissen, XBMC starteten und den gewünschten Film abspielten. Da ich aber keinen Rechner mehr starten möchte, da der TV ja DLNA fähig ist, suchte ich nach einer Lösung und entschied mich dafür, den kleinen Raspberry Pi in seinem Funktionsumfang (bisher Cloudserver und Samba) zu erweitern. Sicher, man hätte auch einen Rechner laufen lassen können, auf dem XBMC als DLNA Server fungiert, aber wenn man schon einen Minirechner hat, der ohnehin immer läuft und dazu kaum Strom verbraucht, weshalb dann noch einen zweiten nutzen ?
Und so entschied ich mich für "MiniDLNA". Alternativ hätte es auch der XBMC sein können, aber MiniDLNA ist wie der Name schon sagt: klein, leicht und ruckzuck konfiguriert.

Leider schlug die Installation wie so oft gleich fehl. Ich loggte mich per SSH auf dem Pi ein und wollte zunächst ein Update sowie ein Upgrade von Wheezy machen, um danach MiniDLNA installieren zu können:

sudo apt-get update
sudo apt-get upgrade


Tja, leider konnten Repositories und Server nicht gefunden werden. Klasse. Ohne erfolgreiches Update und Upgrade scheitert aber auch die Installation von MiniDLNA.
Auch ein "sudo aptitude full-upgrade" scheiterte. Gut, konnte ich halt nicht weitermachen.
Und so probierte ich es heute, zwei Tage später erneut und siehe da: Update und Upgrade liefen auf einmal erfolgreich durch und zeigten mir auch andere Pfade zu den Repositories an. Da war wohl etwas verschoben und in der Zwischenzeit korrigiert worden.

Nachdem alles durch war, konnte ich MiniDLNA installieren:

sudo apt-get install minidlna

Die Installation an sich war schnell erledigt und das Configfile schnell angepasst:

sudo nano /etc/minidlna.conf

Meine Pfade passte ich der Doku entsprechend an:

media_dir=V,/media/exthdd/TV
media_dir=V,/media/exthdd/Filme


Die Pfadangaben und welche Medien sie enthalten folgen den Schema:

# * "A" for audio (eg. media_dir=A,/var/lib/minidlna/music)
# * "P" for pictures (eg. media_dir=P,/var/lib/minidlna/pictures)
# * "V" for video (eg. media_dir=V,/var/lib/minidlna/videos)


Abschließend trug ich die IP des RPIs unter "listening_ip" ein, ließ die vorgegebene Portnummer zunächst stehen, trug als "presentation_url" einfach "http://meindlna.de:80" ein, vergab einen "friendly_name" und beließ die "serial" bei der Voreinstellung. Auch "model_number" ließ ich in der Voreinstellung, aktivierte aber die automatische Erkennung neuer Dateien per "inotify=yes" und setzte das "notify_interval=895".
Danach speichern und per sudo minidlna -R die Verzeichnisse scannen lassen.
Per sudo service minidlna restart wurde dann MiniDLNA gestartet und mit sudo update-rc.d minidlna defaults den Autostart von MiniDLNA nach einem Reboot aktiviert.

Ausprobieren konnte ich das ganze jetzt noch nicht, da ich die Installation und Konfiguration von unterwegs aus vornahm. Was jedenfalls noch nicht klappte, aber das liegt eher an anderen technischen Eigenheiten, war der Zugriff auf die Medien per "MediaHouse" App von meinem Android Smartphone über eine bestehende VPN-Verbindung mit daheim. Auf die (lokalen) Geräte im Heimnetz kann ich über Freigaben zugreifen, der DLNA-Server wird aber nicht gefunden. Ein Netzwerkscan via FING-App zeigt mir nur die IPs und Geräte innerhalb des WLANs, in dem ich mich zurzeit befand. Auch ein Ping via "Ping&DNS" auf die IP des RPis scheiterte. Aber gut, das liegt eben alles an der Verbindungskonstellation. Werde daher heute abend mal den TV anwerfen und sehen was geht. Die Medienwiedergabe und damit das Streamen der Filme soll jedoch, was ich bisher so gelesen habe, problemlos möglich sein:

Oh and by the way, it streams 1080p to XBoxes, Playstations, Smart TVs and other computers flawlessly...

Und auch der Output über USB 2.0 (Anschluss am RPi) ist laut Erfahrungsberichten groß genug, um Filme ruckelfrei wiedergeben zu können. Selbst 4K-Titel stellen - angeblich - kein Problem dar:

USB 2.0 has a maximum throughput of 280mbits/s. According to this chart, http://en.wikipedia.org/wiki/High-definition_video#HD_on_the_World_Wide_Web.2FHD_streaming, it is more than enough.

According to the Blu-ray wiki, "Hitachi stated that such a disc could be used to store 7 hours of 32 Mbit/s video (HDTV) or 3 hours and 30 minutes of 64 Mbit/s video (Cinema 4K)." So again, USB 2.0 still has enough bandwidth, even for 4K apparently.



Wir werden sehen. ;-)

*EDIT*

Nach ein paar Tests muss ich sagen: es funktioniert alles super ! Ruckelfrei und problemlos. Lediglich fehlende Audio-Codecs auf dem TV verderben einem den Spaß. Je nachdem, welches Tonformat der Film mit bringt, kann der Fernseher damit nichts anfangen und meldet: "Audiocodec nicht erkannt" (oder so ähnlich). Dann kann man leider nichts machen, außer den Film in einem anderen Audioformat abzulegen. Welche Codecs von welchen Geräten unterstützt werden, kann man - irgendwo - auf den Seiten der Hersteller, in deren Handbüchern und im Internet in Foren finden. Eine Googlesuche ist hierbei recht hilfreich. ;-)

Es werde Licht !

Das triste Wetter hat sich mal wieder zurückgemeldet und wenn man schon nicht in den Hof, in den Garten oder auf den Balkon kann, soll's wenigstens drinnen gemütlich sein.
Angenehmes Licht macht bereits seit geraumer Zeit unsere Philips Living Home-Lampe. Und eben die soll jetzt Gesellschaft bekommen, die wiederum weitere farbliche Akzente in der Wohnung setzen soll.
Und was böte sich da besseres an als "Philips Hue" ? Gut, "LifeX" wäre auch noch was gewesen, aber Philips ist da halt nunmal schon deutlich weiter in der Entwicklung, zumal mit V 1.1 für die Hue coole neue Features verfügbar sind: => http://www.meethue.com/de-US/whatisnew

Also gestern abend schnell im Apple (Online-)store bestellt und schon mal die Apps "hue" und "HueMore" für Android runtergeladen. Leider vernachlässigt Philips Android-User hier ganz schön und bietet mit deren App nicht alle Features, die auf dem iPhone geboten werden. Könnte aber mit dem Geklüngel mit Apple zusammenhängen, denn das Hue Connected Bulb Starterset gibt's derzeit ja auch nur im Apple-Store. :\
Naja, mit "HueMore" gibt's eine zusätzliche App, die von einem freien Entwickler erstellt wurde und die einige der fehlenden Features nachliefert.
Bin somit schon auf die Lieferung und die Funktionen gespannt. :-)

Und wenn eine meiner Birnen dann irgendwann mal von blau nach gelb wechselt, signalisiert sie damit eine Wetterbesserung. :-)

Page 1 of 3, totaling 11 entries