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The name specified in the network control block is used on a remote adapter

Ich habe seit einigen Tagen das Problem, dass einer meiner Rechner keine IP mehr vom DHCP erhält. Windows vergibt sich dann stets eine eigene und als Ergebnis eines "ipconfig /release", "ipconfig /renew" erhalte ich stets die Meldung: "The name specified in the network control block is used on a remote adapter." Also vergab ich dem Client vorübergehend eine feste IP, um überhaupt erstmal ins Netzwerk zu kommen. Dabei erhielt ich unter Windows 8.1 stets einen Warnhinweis, dass der Rechner nur eine eingeschränkte Netzwerkverbindung hätte. Das Browsen im lokalen Netz sowie der Internetzugriff und auch Downloads mit voller Bandbreite stellten jedoch kein Problem dar.

Also machte ich zunächst folgendes:
Ich startete "regedit" und wechselte zu HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Nsi\{eb004a00-9b1a-11d4-9123-0050047759bc}\26. Danach machte ich einen Rechtsklick auf den Schlüssel 26 und setzte in den Berechtigungen einen Haken bei "Vollzugriff" für "Jeder". Anschließend schloß ich den Regisrtierungseditor und öffnete ein Command Prompt mit Adminrechten (Win + X, "Eingabeaufforderung (Admin)" starten. Darin gab ich "netsh int ip reset C:\resetlog.txt" ein und schickte den Befehl ab. Danach folgte ein Rechnerneustart, nach dem das gelbe Dreieck und auch der Hinweis auf die eingeschränkte Verbindung verschwunden waren. Der Erhalt einer IP über DHCP scheiterte jedoch weiterhin.

Eine Ursache könnte sein, dass der Client über DHCP stets versucht eine IP aus einem anderen IP-Bereich zu bekommen.
Weshalb ?
Ich hatte kürzlich für eine Feier das Gastnetz meiner Fritz!Box aktiviert und einen Repeater damit gekoppelt. Diesen richtete ich über meinen Rechner und über dessen LAN-Port ein. Zwischenzeitlich schaltete ich auf WLAN um und nahm Einstellungen auf der Fritz!Box vor. Damit erhielt der Rechner auf dem LAN-Port per DHCP des Repeaters eine IP aus dem Gastnetz und über WLAN eine IP des DHCPS der Fritz!Box.
Vermutlich kann ich das Problem jetzt beheben, indem ich den PC wieder per Kabel mit dem Repeater verbinde, diesen wieder ins eigene WLAN bringe, damit er sich wieder im selben Adressbereich befindet. Anschließend werde ich DHCP auf dem Repeater deaktivieren, damit sich der Rechner seine IP wieder von der Fritz!Box zieht. Der Theorie nach sollte das die Lösung sein, aber wir werden sehen.

EDIT:

Und genauso wie ich es mir dachte war es dann auch.
Ich änderte die Netzwerkkarteneinstellungen wieder von fester IP zu dynamischer, verband den Rechner wieder per Kabel mit dem Repeater und koppelte diesen wieder mit meinem regulären WLAN. Danach deaktivierte ich repeaterseitig DHCP und trennte die Netzwerkverbindung. Abschließend steckte ich wieder das LAN-Kabel für mein reguläres LAN ein und der Rechner erhielt wieder eine IP. Fehler- und klaglos. Damit läuft jetzt alles wieder gewohnt.

Fremder "Gast" im heimischen LAN

Nachdem ich meinen Anschluss nun "offiziell" von ARCOR zu Vodafone habe umstellen lassen, erhielt ich die umstrittene EasyBox 802. Auf den ersten Blick mag der Kasten jeden zufrieden stellen, bietet er doch neben dem integrierten NTBA, Splitter und DSL-Modem auch die Funktionalitäten einer Hardwarefirewall, WLAN sowie zwei USB-Anschlüsse, um Drucker oder Festplatten ins Netzwerk einzubinden oder gar über FTP verfügbar zu machen. So gesehen also nicht schlecht. Auch die Funktion "Sprache" im Menü der Box, über die die jeweiligen Telefone im Haushalt gesteuert werden können und die zudem Protokoll über eingegangene und ausgegangene Anrufe führt, ist nett.
Und so fand auch ich die Box anfangs ganz interessant, sodass ich meine heimische Infrastruktur weitestgehend nur auf die 802 reduzierte, zugegebenermaßen mit viel Vertrauen.

Ich richtete also die LAN- und WLAN-Zugänge ein, verschlüsselte mein WLAN und richtete MAC-Tables ein. Zudem konfigurierte ich die Firewallfunktionalitäten, NAT und eine USB-Platte für den Zugriff über FTP usw. .
Damit konnte man schonmal loslegen.

Die erste Überraschung stellte sich schnell ein: mein Telefon funktionierte nicht mehr. Gut, mal eben schnell geschaut und festgestellt, dass ich Trottel es nicht hinten in der Box eingesteckt hatte. *Klick* und die Leitung stand. Damit aber fiel die DSL-Bandbreite schlagartig von 6 MBit auf 128 KB in den Keller und ich hatte nur noch zweifache ISDN-Geschwindigkeit. :-O
Nachdem ein Herumgeklicke in der Konfiguration der 802 nichts brachten, trennte ich sie kurzerhand vom Strom und startete sie neu. Danach war alles wieder ok - abgesehen davon, dass Vodafone bei uns die 6.000 einfach nicht hinbekommt. 3.000 - 4.000 sind da schon realistischer, aber auch 2.000 und darunter sind keine Seltenheit; und das mitten in Frankfurt ! *Applaus*

Leider kann man die Box nicht mehr vom Strom trennen, weil dann auch das Telefon nicht mehr funktioniert. Logisch. Ok.
Immerhin kann man aber einen Zeitplan festlegen, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten WLAN aktiviert bzw. deaktiviert sein soll.
Scheinbar war's aber egal was ich einstellte, denn die WLAN-LED leuchtete immer. Ob WLAN damit tatsächlich aktiviert war oder nicht prüfte ich (noch) nicht.

Gestern abend jedoch war ein entspanntes Spielen von BFBC2 oder Surfen via WLAN nicht möglich. Alle paar Minuten war die Verbindung weg, sodass ich dann doch mal einen Blick ins Protokoll der EasyBox werfen wollte. Und tatsächlich: hier waren einige Verbindungstrennungen verzeichnet - weshalb auch immer da getrennt wurde.
Bei solchen Gelegenheiten schaue ich auch immer mal nach welche Rechner oder Geräte gerade verbunden sind und wurde "hellhörig" als mein Blick auf ein System mit MAC-Adresse und Name fiel, das eindeutig nicht in meine Infrastruktur gehört.
Neben Notebook, PCs und APs tummelte sich hier etwas, das ich weder so benannt, noch zugelassen hatte ! Wie also kommt diese Maschine in mein LAN ? Via WLAN ? Da habe ich doch den Zugriff verschlüsselt und per MAC-Tables eingeschränkt !? Via LAN ? Wo soll das Gerät stecken ? Das werde ich noch herausfinden müssen.

Zunächst jedoch schaltete ich die EasyBox ab, weil ich das Gefühlt hatte, in meiner anfänglichen Skepsis bestätigt worden zu sein.
Ich deaktivierte umgehend die WLAN-Funktionalitäten, DHCP, etc. etc., schloss meinen bisherigen Router wieder an, baute meinen WLAN-Router wieder auf, verkabelte wieder alles und steckte die Box dran. Die darf jetzt nur noch brav als Modem herhalten. Den Rest erledigen Geräte, die das scheinbar besser können als der Vodafone-Kasten.
Was den zweifelhaften "Gast" angeht, so werde ich in der nächsten Zeit mal die Augen offen halten. Nicht, dass es noch an einer anderen Stelle stinkt.




Multimediaheimnetzwerk

Was tun, wenn der TV und BluRay-Player auch etwas von der großen, weiten Welt sehen und somit ins Internet wollen ? Ganz klar, ein Anschluss muss her. Für den Player gibt's leider keinen Drahtlosadapter für den V hingegen schon, der kostet aber.
Also muss eine andere Lösung her. Da bei einer WLAN-Bridge, in der der eine Router die Basisstation und der andere den Repeater bildet, per Kabel angebundene Clients nicht ins Internet kommen, muss also ein Access Point her. Da nur Netgears zum Einsatz kommen, sollte also auch der AP einer sein und da bietet sich der Netgear WGPS606 an, ein Drahtlosrouter mit Printserver und Access Point-Funktionalität.

Dieser funkt nun über denselben Kanal und die selbe SSID wie der Netgear WGR614 v9 und öffnet das Tor zur Internet-Welt für die Endgeräte, die per Kabel angebunden sind. Alle anderen Drahtlosclients nutzen das WLAN. An letzter - oder erster Stelle, je nachdem von wo aus man es betrachtet - steht dann ein Netgear FVS318, der am Internet hängt.

Somit gelangt man jetzt von jedem internetfähigen Endgerät ins WWW. Schöne neue Welt.



Um nochmal auf den WGR614 zurückzukommen: wer einen Repeater benötigt, weil das Haus zu groß ist oder auch WLAN im Garten nutzen will und dabei eine Netgear-Lösung in Betracht zieht, der kann zu einem WGR614 greifen, muss aber darauf achten, dass er zu einem mit dem Zusatz "v9" greift. Dieses Modell, in Kombination mit der aktuellst verfügbaren Firmware, bietet im Menü den Punkt "Bridging und Repeating".

Zwei WGR614 v9 bilden dann die Kombination "Basisstation" und "Repeater". Beide Geräte müssen dieselbe SSID verwenden sowie auf demselben Kanal funken. DHCP muss auf dem zweiten Router, also dem Repeater, abgeschaltet sein - sofern DHCP auf dem ersten bereits läuft (muss aber nicht zwangsläufig). Beide Router können unterschiedliche IPs haben, die jedoch im selben Bereich liegen müssen.

Wichtig und leider auch schade: die Verschlüsselung ist im Bridge-Modus nur noch über WEP möglich !


*** EDIT ***

tobsen hat hierzu einen guten Kommentar hinterlassen. Der Vorschlag ist eine versuchte Umsetzung auf jeden Fall wert.

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