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50 Mbit ab morgen

Morgen wird die Telekom unseren Anschluss daheim auf 50 Mbit umstellen. Für viele klingt das wie ein Witz, vor allem, wenn sie einen Kabelanschluss mit 100 oder gar 200 Mbit haben, aber bedenkt man, dass wir derzeit nur 8.000 RAM (von eigentlich 16.000) bekommen und das in einer Großstadt mit rund 700.000 Einwohnern, dann ist das schon viel.
Unser Verteilerkasten würde 2 Km weit weg stehen, weshalb bei uns eben nur so wenig ankommt. Und wir sprechen wie gesagt von einer Großstadt ! Und einen Kabelanschluss haben wir nicht im Haus. Also muss man mit allem zufrieden sein, das man bekommt und mehr ist als das was man jetzt hat.

Bin daher jetzt gespannt ob und wie es morgen klappt. Ich bin da ja immer etwas skeptisch. Die Fritz!Box jedenfalls unterstützt VDSL. Und solange der 2 Km entfernte Verteilerkasten kein Problem macht, sollte alles funktionieren.

WOOOOOZAAA !

Telekom erhöht Preise und diktiert quasi die Nutzung

Die Telekom (oder Drosselkom, Teuerkom, usw.) erhöht also indirekt die Preise - was ja absehbar war. Wer mehr will, muss mehr bezahlen. Sie sagen zwar, dass im Grunde nur Power-Sauge betroffen wären, die für ihre exzessive Nutzung tiefer in die Tasche greifen sollen. Der Normalo sein nicht betroffen - sagt die Telekom und "rechnet" das quasi vor:

QUOTE:

"Neben dem Surfen im Netz und dem Bearbeiten von Mails ist dieses Volumen beispielsweise ausreichend für zehn Filme in normaler Auflösung plus drei HD-Filme, plus 60 Stunden Internetradio, plus 400 Fotos und 16 Stunden Online-Gaming."


Ach ! 16 Stunden Onlinegaming ? Das wären bei vier Stunden pro Tag gerade mal vier Tage im Monat oder bei zwei Stunden täglich acht Tage. Dazu ganze drei Filme in HD ? Wahnsinn !
Mama Telekom bestimmt, was ich wie lange und in welchem Umfang nutzen darf. Sagt sie mir auch, wann ich ins Bett soll, schmiert mir mein Pausenbrot und legt mir die Klamotten für den nächsten Morgen raus ?
Ich frage mich: wer kalkuliert so weltfremd ? Welche Bürokraten sind da am Werk, die scheinbar keinerlei Ahnung mehr vom Nutzerverhalten und vom Datenaufkommen normaler Haushalte haben ? Wobei: da hat schon jemand Ahnung, aber nur vom Geldmachen. Denn es wird extra so kalkuliert, DAMIT jeder mehr zahlen muss. Sei es nur aus Panik, dass die steinzeitliche Niedriggrenze nicht reichen könnte, oder eben weil er tatsächlich den Hahn aufgrund modernen Nutzungsverhaltens zugedreht bekommt.

Ganz ehrlich ? Die spinnen, die Telerömer ! Wenn ich zocken will, dann zocke ich und wenn's 100 Stunden im Monat sind. Und wenn ich mir die komplette Maxdome-Videothek in HD ausleihen will, dann mache ich auch das. Nur dann halt eben nicht mit mehr mit diesem rückschrittigen Bremsklotz in pink. Ein Hoch auf's Kabel !

*Update*

Werde mir jetzt mal "NetWorx" installieren und auf meinen Rechner den Traffic protokollieren. Mal sehen, ab wann ich dann im Steinzeittempo unterwegs sein würde.

Die Telekom bietet zudem eine eigene Software an, die sich hier herunterladen lässt: http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/14658/0/Ratgeber/Netzmanager

Die Telekom macht's möglich

Die Telekom machte es tatsächlich möglich ! Trotz des seitens Vodafone gemeldeten Termins zum 31.7. und der Auswahl des 15.7. als ersten Schalttermin (bei der Online-Bestellung), haben sie uns bereits am 11.7. angeklemmt !
Im Schreiben steht zwar: "[...]vielen Dank, dass Sie sich für Call & Surf Comfort IP entschieden haben ! Wir möchten Ihnen den neuen Anschluss gerne bereitstellen, allerdings ist vorher eine Prüfung der technischen Gegebenheiten notwendig. Damit Sie in der Zwischenzeit wieder im Internet surfen und telefonieren können, werden wir Ihnen vorübergehend den Tarif Call & Surf Comfort / Standard einrichten.[...]"
Aber das ist doch schonmal besser als nichts ! Lieber ein Standard-Anschluss mit 3000er DSL, dafür aber Internet und Telefon.
Klasse !

Hardware wurde noch keine geliefert, weshalb ich mir selbst helfen musste.
Ich schnappte mit somit kurzerhand die Vodafone EasyBox 803, setzte sie auf die Werkseinstellung zurück und gab im "WAN"-Menüpunkt meine T-Online-Zugangsdaten ein. Die übrigen Einstellungen wir vorgeschlagen übernommen und fertig.
Status aktuell: online ! :-))

Seh'n wir mal wie's weitergeht, aber das hat mich schonmal überzeugt.

Und falls noch jemand fragen sollte: ja, die Easyboxen 802 und 803 lassen sich mit der jeweils aktuellsten Firmware auch mit einem Telekom-Anschluss verwenden; zumindest mit einem Call & Surf Comfort / Standard-Anschluss. Wie's mit den VOIP-Anschlüssen und damit auch mit dem Comfort IP ist, weiß ich nicht mit Sicherheit. Ggfs. hilft's da, die VCI- und VPI-Werte anzupassen.
Was die Zugangsdaten jedenfalls angeht, verwendet man eine Kombination aus Anschluskennung, Zugangsnummer (vormals T-Online-Nummer) und Mitbenutzernummer. Das sähe dann wie folgt aus:


Aufbau der T-Online Benutzerkennung (siehe Brief von der Telekom):
Anschlusskennung: 000777888999
T-Online-Nummer: 1234567890 (war es früher die Festnetznr.,bei neueren Anschlüssen nicht zwingend; bitte alle Nullen usw. eingeben)
Mitbenutzernummer: 0001
Benutzername in folgendem Muster eingeben:
0007778889991234567890#0001@t-online.de

Die jeweiligen Nummern/Kennungen müssen natürlich durch die eigenen, die im Willkommensbrief der Telekom stehen, ersetzt werden.

Wechselabenteuer: Von Vodafone zur Telekom

Aufgrund zwei Jahre andauernder, permanenter technischer Störungen kündigte ich jetzt meinen Vodafone-Vertrag vorzeitig und musste wiederholt in 14-seitigen Briefen erklären, dass dies nicht aus Spaß an der Freude passierte ! Sie scheinen es inzwischen auch so angenommen zu haben, was ja an sich schonmal gut ist. Dass sie dann aber den Anschluss statt wie im Brief angegeben zum 28.6. abschalteten, taten sie dies schon zum 27.6. . Man ließ halt mal eben Fünfe gerade sein. Nun gut...wozu gibt's Tethering und UMTS-Sticks mit Prepaidkarten.

Online bestellte ich dann meinen neuen Anschluss bei der Telekom. Die Verfügbarkeitsprüfung ergab 16.000, ich wählte die Anschlussart "Call & Surf Comfort (IP)" und ließ den Router (Speedport 723V oder 921V) weg, weil ich monatlich keine Gebühren dafür zahlen. Sind ja nicht mehr in den 80ern, wo man der POST noch Geld für das heimische Telefom hinterherwerfen musste. Also hakte ich an, dass bereits ein Endgerät zur Verfügung stehen würde und wählte einen Anschlusstermin. Im Kalender auf der Website war leider nur der 15.7. als erster Termin auswählbar, aber nun gut.
Soweit alles klar.
Jetzt aber geht's schon los !

Ich bekomme laut Brief nur 6000, weil 16.000 infrastrukturell an meinem Standort - in Frankfurt ! - nicht lieferbar sei. *ROTFL !*
Ok, aber was sehe ich dann als nächstes ? Das Schreiben führt einen Speedport W723V auf, für den ich dann monatlich 2,47 € bezahlen soll !
Hä ? Richtig, den hatte ich doch abgewählt und in meiner Besteööbestätigung isser auch nicht aufgeführt. Wieso dann also hier ?
Also Anruf bei der Hotline und die sagen mir, dass sie die Order haben, bei Neuanschlüssen ein Endgerät mitzuliefern. Ach ! Wer hätte das gedacht ? Hätte sicherlich nicht funktioniert, wenn der Kunde nur den Finger in die Luft gestreckt hätte, in der Hoffnung, darüber telefonieren und surfen zu können. Aber man hat ja extra die Wahl, das Kackding ABzuwählen, sollte man schon eins haben !
Nein, es muss mitgeliefert werden und soll bezahlt werden. Und dann auch noch der W723V und nicht der 921er. Wenn ich schon blechen muss, dann will ich den großen Kasten - oder eben gar nix. Ergebnis: ich könne den Router dann wieder zurückschicken und müsse - angeblich - monatlich auch nichts mehr dafür bezahlen.
Trau, schau, wem !

Und dann noch Lustigste: der Schalttermin ist auf den 31.7. datiert !!!! Was ????
Ok, nachgefragt und der nette Herr von der Hotline sagte mir, dass Vodafone (!) der Telekom sagte, dass der Anschluss erst zu diesem Termin verfügbar wäre.
Ja, genau, weil sie ihn ja auch schon am 27.6. abgeschaltet haben !

Ich könnte echt ausrasten und reintreten !
Es geht bei der Telekom weiter, wo's bei Vodafone aufgehört hat, und ich weiß echt nicht mehr, wem von denen man noch trauen und vor allem etwas ZUtrauen kann !!!!
Immerhin wollen sie sich jetzt um einen früheren Schalttermin bemühen, aber daran glaub' ich nach diesem Einstieg schon nicht mehr !

Fremder "Gast" im heimischen LAN

Nachdem ich meinen Anschluss nun "offiziell" von ARCOR zu Vodafone habe umstellen lassen, erhielt ich die umstrittene EasyBox 802. Auf den ersten Blick mag der Kasten jeden zufrieden stellen, bietet er doch neben dem integrierten NTBA, Splitter und DSL-Modem auch die Funktionalitäten einer Hardwarefirewall, WLAN sowie zwei USB-Anschlüsse, um Drucker oder Festplatten ins Netzwerk einzubinden oder gar über FTP verfügbar zu machen. So gesehen also nicht schlecht. Auch die Funktion "Sprache" im Menü der Box, über die die jeweiligen Telefone im Haushalt gesteuert werden können und die zudem Protokoll über eingegangene und ausgegangene Anrufe führt, ist nett.
Und so fand auch ich die Box anfangs ganz interessant, sodass ich meine heimische Infrastruktur weitestgehend nur auf die 802 reduzierte, zugegebenermaßen mit viel Vertrauen.

Ich richtete also die LAN- und WLAN-Zugänge ein, verschlüsselte mein WLAN und richtete MAC-Tables ein. Zudem konfigurierte ich die Firewallfunktionalitäten, NAT und eine USB-Platte für den Zugriff über FTP usw. .
Damit konnte man schonmal loslegen.

Die erste Überraschung stellte sich schnell ein: mein Telefon funktionierte nicht mehr. Gut, mal eben schnell geschaut und festgestellt, dass ich Trottel es nicht hinten in der Box eingesteckt hatte. *Klick* und die Leitung stand. Damit aber fiel die DSL-Bandbreite schlagartig von 6 MBit auf 128 KB in den Keller und ich hatte nur noch zweifache ISDN-Geschwindigkeit. :-O
Nachdem ein Herumgeklicke in der Konfiguration der 802 nichts brachten, trennte ich sie kurzerhand vom Strom und startete sie neu. Danach war alles wieder ok - abgesehen davon, dass Vodafone bei uns die 6.000 einfach nicht hinbekommt. 3.000 - 4.000 sind da schon realistischer, aber auch 2.000 und darunter sind keine Seltenheit; und das mitten in Frankfurt ! *Applaus*

Leider kann man die Box nicht mehr vom Strom trennen, weil dann auch das Telefon nicht mehr funktioniert. Logisch. Ok.
Immerhin kann man aber einen Zeitplan festlegen, an welchen Tagen und zu welchen Zeiten WLAN aktiviert bzw. deaktiviert sein soll.
Scheinbar war's aber egal was ich einstellte, denn die WLAN-LED leuchtete immer. Ob WLAN damit tatsächlich aktiviert war oder nicht prüfte ich (noch) nicht.

Gestern abend jedoch war ein entspanntes Spielen von BFBC2 oder Surfen via WLAN nicht möglich. Alle paar Minuten war die Verbindung weg, sodass ich dann doch mal einen Blick ins Protokoll der EasyBox werfen wollte. Und tatsächlich: hier waren einige Verbindungstrennungen verzeichnet - weshalb auch immer da getrennt wurde.
Bei solchen Gelegenheiten schaue ich auch immer mal nach welche Rechner oder Geräte gerade verbunden sind und wurde "hellhörig" als mein Blick auf ein System mit MAC-Adresse und Name fiel, das eindeutig nicht in meine Infrastruktur gehört.
Neben Notebook, PCs und APs tummelte sich hier etwas, das ich weder so benannt, noch zugelassen hatte ! Wie also kommt diese Maschine in mein LAN ? Via WLAN ? Da habe ich doch den Zugriff verschlüsselt und per MAC-Tables eingeschränkt !? Via LAN ? Wo soll das Gerät stecken ? Das werde ich noch herausfinden müssen.

Zunächst jedoch schaltete ich die EasyBox ab, weil ich das Gefühlt hatte, in meiner anfänglichen Skepsis bestätigt worden zu sein.
Ich deaktivierte umgehend die WLAN-Funktionalitäten, DHCP, etc. etc., schloss meinen bisherigen Router wieder an, baute meinen WLAN-Router wieder auf, verkabelte wieder alles und steckte die Box dran. Die darf jetzt nur noch brav als Modem herhalten. Den Rest erledigen Geräte, die das scheinbar besser können als der Vodafone-Kasten.
Was den zweifelhaften "Gast" angeht, so werde ich in der nächsten Zeit mal die Augen offen halten. Nicht, dass es noch an einer anderen Stelle stinkt.




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