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Windows 10: Keine Internetverbindung über WLAN

Auf einem meiner Windows 10 Rechner hatte ich bis eben das Problem, dass ich über WLAN, keine Internetverbindung mehr bekam. Dies war daheim wie auch im Büro der Fall.
Zu Hause reichte offenbar ein "ipconfig /flushdns" und ein Deaktivieren und Reaktivieren des WLAN Adapters, um wieder online zu kommen, im Büro hingegen blieb das Gerät "offline".
Hier half nur das Zurücksetzen des Internetprotokolls IP / TCP:

Win + R drücken und regedit eingeben, um den Registry Editor zu starten
Zum Pfad: HKEY_LOCAL_MACHINE\SYSTEM\CurrentControlSet\Control\Nsi\{eb004a00-9b1a-11d4-9123-0050047759bc}\26 gehen.
Rechtsklick auf den Schlüssel 26, die Eigenschaften auswählen und Vollzugriff für "Jeden" vergeben. Die Änderung bestätigen und den Registrierungs-Editor schliessen.
Win + X drücken und "Eingabeaufforderung (Admin)" starten.
netsh int ip reset C:\resetlog.txteingeben und Enter drücken.

Danach startete ich den Rechner neu und schon war alles wieder im Lot.
Auslöser war offenbar ein Windows Update (welches auch immer), das bei zahlreichen Anwendern für dieses Problem sorgte. Die Abhilfe war dabei sogar unterschiedlicher Art, wobei obige Lösung meist weiterhalf.
Von Microsoft konnte man wie so oft keinen Support erwarten, dafür war die (Zwangs-)Updateverteilung an alle Windows 10 Betatester User aber wie immer schnell erledigt. }:(

Windows Live Account immer noch gesperrt

Der Windows Live Account meiner Freundin ist nachwievor gesperrt. Aber ich sollte ja innerhalb von 24 Stunden kontaktiert werden. Doch weit gefehlt. Der einzige Kontakt bestand aus einer E-Mail mit einer Kundenzufriedenheitsumfrage. Na, die kam mir ja gerade recht und viel entsprechend gesalzen aus, doch auch das wird kein Schwein interessieren.
Gestern abend jedoch half ich mir zunächst selbst. Ich formatierte besagten USB Stick mit FAT32 und machte ihn zum Wiederherstellungsdatenträger. Damit bootete ich Windows und ging in die Wiederherstellungsoptionen, um die cmd zu bekommen. Damit vertauschte ich die Bezeichnungen von "cmd.exe" und "magnify.exe" und startete den Rechner ohne den Stick neu. Im Anmeldefenster, in dem der gesperrte Account weiterhin erschien, klickte ich auf die Eingabehilfen und wählte die Bildschirmlupe aus. Aufgrund der vorherigen Umbenennung erhielt ich jetzt aber die cmd.exe und darüber aktivierte ich den Adminaccount mit dem Befehl: net user administrator /active:yes
Ich bootete den Rechner erneut und konnte mich nun auch als Administrator (ohne Kennwort) anmelden.

Über den Account war es mir leider nicht möglich, das gesperrte Konto zu einem lokalen zu machen, doch ich konnte einen neuen lokalen Account anlegen - oder wollte dies zumindest. Über die Windows 10 Funktion der Benutzerverwaltung drehte sich immer nur der blaue Kreis, aber nichts passierte. Erst über Windowstaste+R und dem Befehl control userpasswords2 konnte ich einen neuen User hinzufügen; aber auch nur einen, denn beim zweiten ging auch schon nichts mehr. Erst nach dem Schließen des Fensters und dessen erneuten Aufrufs konnte ich einen weiteren Account hinzufügen. Ich wählte sicherheitshalber einfach mal einen für sie und einen "Support"-User für mich.

Jetzt kann sich meine Freundin zumindest erstmal wieder an Windows anmelden (lokales Konto ohne Kennwort), doch ihr Live Account ist nachwievor gesperrt.
Kann nicht im Sinne des Erfinders - und der Kundenzufriedenheit sein!!!

Windows 10: Anmeldung plötzlich mit Live Account und Konto gesperrt

Der Windows 10 Rechner meiner Freundin brachte die Tage auf einmal die Aufforderung, sich mit ihrem Windows Live Konto anzumelden, das wir nur für die gemeinsame Nutzung von OneDrive seinerzeit angelegt hatten. Das lokale Konto ohne Kennwort stand nicht mehr zur Verfügung. Leider wussten wir beide das Kennwort für das Live Konto nicht mehr (Schreibweise war nicht mehr klar), weshalb der Account erstmal aufgrund zu vieler Anmeldeversuche nicht mehr genutzt werden konnte.

Gut, dachten wir uns, klicken wir auf https://login.live.com einfach auf "Kennwort vergessen" und bekommen ein neues; wie man's eben so kennt, aber weit gefehlt. Microsoft will dann erst einmal alles mögliche wissen. Vom Vor- und Zunamen über die Postleitzahl, die letzten verwendeten Kennwörter, an welche Mailadressen E-Mails mit welchem Betreff geschickt wurden usw. . Wir konnten das meiste nicht beantworten, da der Account für nie etwas anderes genutzt wurde, als für die Anmeldung an OneDrive auf ihrem Smartphone. Das Ergebnis: dem angeblichenm Microsoft Automatismus waren die mageren Informationen zu wenig. Also gab ich noch die Postleitzahl und das Geburtsdatum an, doch auch das reichte nicht. Ergo: kein neues Kennwort, keine Kontofreischaltung, keine Anmeldung.

KOTZ!

Also kontaktierte ich den Microsoft Support über den Link zur Kontaktaufnahme per Chat, doch statt eines Chats nur ein Formular, in dem ich das Problem beschreiben sollte. Danach sollte ich mich 24 Stunden gedulden, bis sich ein Microsoft Mensch bei mir meldet. Unter einem Chat stelle ich mir etwas anderes vor. Dann hätte ich auch gleich die Kontaktaufnahme per E-Mail wählen können. }:(

Nun gut, es gibt ja noch technische Kniffe an das ausgeblendete Adminkonto zu kommen und das gesperrte eigentliche Konto darüber wieder zu einem lokalen ohne Kennwort zu machen.
Dazu muss man sich einen Wiederherstellungsdatenträger erstellen und Windows damit booten, damit man in der Registry herumspielen kann.
Also startete ich über START und die Suchfunktion: Wiederherstellungslaufwerk erstellen

Diese Funktion verlangt dann nach einem USB Stick, den es zu einem Wiederherstellungslaufwerk macht. An der Stelle, an der ich aufgefordert werde, einen USB-Stick einzustecken, tue ich das brav, doch statt mir die Schaltfläche "Weiter" zu aktivieren, lässt mir das Tool nur "Abbrechen". Der USB Stick blinkt indessen immer mal wieder, wird vom Tool aber angeblich nicht erkannt.
Mindestens 8 GB sollen zur Verfügung stehen, 16 GB tun es, aber Microsoft will nicht.

War ja klar, wenn man mal eben schnell ein läppisches Problem aus der Welt schaffen will.
Ich denke heute um die Uhrzeit werde ich nicht weiterkommen, also muss ich es die Tage nochmal versuchen. Vielleicht gibt sich bis dahin auch ein Microsoft Mensch per E-Mail die Ehre.
Warten wir's ab.

Windows 10 - Neuinstallation umständlich

Bei der Aktualisierung eines Notebooks mit Windows 7 Home, 64-Bit, erlebte ich wieder ein Microsoft-Abenteuer. Anwendern wird versprochen, dass Windows 10 doch so einfach zu beziehen und installieren sei, aber ist dem auch so ? Vielleicht. In meinem Fall hingegen war es einfach ... nur nervig.

Im ersten Schritt führte ich das Upgrade nach erfolgreicher Reservierung aus. Der Download dauerte, die Systemprüfung dauerte und das Upgrade an sich dauerte: geschlagene zwei Stunden (ohne die Downloadzeit!).
Nach dem Upgrade stellte ich dasselbe fest wie bei bei meinem Gamingrechner: der Bootvorgang und die Anmeldung dauerte dreimal so lange, weshalb ich dieses Mal eine Neuinstallation von Grund auf durchführen wollte. Und damit ging es dann auch schon los, denn nichts funktionierte richtig und viele gutgläubige Anwender mit wenig bis keiner Erfahrung wären kläglich und verzweifelt gescheitert.

Da ja suggeriert wird, dass Windows 10 völlig problemlos von einem USB-Stick neuinstalliert werden könne, entschied ich mich für diese Methode, nicht zuletzt, weil ich ohnehin keine DVDs zur Hand hatte.
Und so lud ich im ersten Schritt das "Media Creation Tool" von Microsoft herunter. Das Tool lud danach brav die Installationsdateien herunter, was erneut eine Weile dauerte, und formatierte den Stick. Als der Vorgang abgeschlossen war, startete ich den Rechner neu und änderte die Bootreihenfolge im BIOS (USB an 1. Stelle). Danach speichern und Reboot und: nix ! Der Stick wurde nicht erkannt (erwartungsgemäß, denn die Erfahrung bringt es mit sich) und Windows wurde gestartet.

Schön, also führte ich einfach die EXE auf dem Stick direkt aus und der Installationsdialog erschien, in dem man jedoch nur wenig bis nichts einstellen/entscheiden kann. Denn ich hätte gerne die Platte neu partioniert und formatiert z.B., doch das war mir hier nicht möglich. Na gut, dann installieren wir eben so neu. Der Vorgang dauerte eine geschlagene Stunde ! Und das bei einem rund 1 1/2 Jahre alten Notebook mit 8 GB und einem i5. Wow. Wie war das nochmal in der Werbung ? War da nicht irgendwas mit schnellem Start, schneller und einfacher Installation und überhaupt: alle easy ? Bisher merkte ich davon nichts.

Nach der Neuinstallation blieben die beiden Partionen wie zuvor, ansonsten war aber alles neu, bis auf die Dauer des Startvorgangs. Daran änderte sich nicht viel. Er dauerte immer noch.

Ok, was nun ? Der Stick muss anders formatiert werden, weshalb ich mir über das Media Creation Tool die Windows 10 ISO herunterlud und anschließend das "USB/DVD-Downloadtool für Windows 7" und dieses installierte, denn damit soll der Stick korrekt formatiert werden. Doch nach der Installation......ääh....nichts. Wohin wurden die Programmdateien installiert ? Die Anwendung ist weder unter "Alle Apps", noch unter C:\Programme oder C:\Programme(x86) zu finden. Erfolgreich war das Setup aber, denn ein erneutes Ausführen brachte die Abfrage zur Reparatur oder Deinstallation.
Immerhin findet sich auf dem Desktop ein entsprechendes Icon, das auf "C:\Users\*******\AppData\Local\Apps\USB DVD-Downloadtool für Windows 7\Windows7-USB-DVD-Download-Tool.exe" verweist. Aha!

Nach dem Start des Tools wurde der Stick formatiert und das ISO-File extrahiert und rüberkopiert.
Abschließend hieß es: erneut versuchen und siehe da, der Stick wurde erkannt und das Setup aufgerufen, welches jedoch schon bei der Eingabe der Seriennumer scheiterte. Nach Eingabe derer, die auf dem üblichen Aufkleber auf der Unterseite aufgedruckt ist, erschien nur die Meldung, dass mit dem Product Key etwas nicht stimmen würde. Ächz, aber klar. Es handelt sich um einen OEM Key, mit dem eine Neuinstallation mit einem (evtl.) beiliegenden Datenträger möglich ist. Also übersprang ich die Nummer und fuhr mit der Partitionierung und dem Üblichen fort.

Und damit war Windows 10 mit einigen Hürden erfolgreich neu installiert und wurde dank des entsprechenden Herstellereintrags BIOS und der Seriennummer (Zusatz "OA" - "Online Activated") auch direkt aktiviert.

Und jetzt möchte ich Otto Normaluser sehen wie er das, wie in der Werbung und in zahlreichen Zeitschriftenartikeln beworben, hinbekommen hätte.

Windows 10 - schnell, einfach und anwenderfreundlich.
*räusper*
Wie man's nimmt...
Nach der Neuinstallation jedenfalls bootet es nun jedenfalls endlich schneller.

Windows 10 Downgrade

Windows 10 auf dem WeTab: hmmm......jaaaa, kann man machen.....muss man aber nicht. Ich tat es und fand's interessant, allerdings machten ein paar Treiber Probleme und die Performance litt ordentlich. Der Start des Geräts brauchte lange und Anwendungen benötigten ewig Zeit, um gestartet zu werden. Die Nutzung machte damit nicht wirklich Spaß. Also versuchte ich, was mit Windows 10 beworben wird: der problemlose Rückkehr zur zuvor installierten Version. In meinem Fall war das Windows 8.1 und ich stieß den Vorgang einfach mal an.

Das ganze dauerte eine Weile und wurde, wider erwarten, erfolgreich abgeschlossen ! Ich war wirklich erstaunt und beeindruckt, denn, das muss ich ehrlich sagen, nach all den Jahren Erfahrung mit Windows hatte ich nicht damit gerechnet. Wie oft propagierte Windows etwas, das dann doch nicht funktionierte. Von der Reparatur bis zum Finden von Treibern usw. . Das Rückgängigmachen in meinem und diesem Fall jedoch klappte. Windows 10 ist weg und 8.1 wieder da und lässt sich sofort wieder reibungslos nutzen. Lediglich die WLAN-Zugangsdaten mussten nochmal hinterlegt werden, aber das war es auch schon.
Und jetzt läuft das Tablet auch wieder flüssig und gut.

Windows 10 auf dem WeTab: einen Versuch war's wert. Mehr Zeit und Mühe wollte ich aber nicht reinstecken.

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