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Telekom schaltet um

Nachdem die Telekom es jahrelang bei uns (am Stadtrand) nur hinbekam, DSL 16.000 zu liefern, von dem nur ca. 9.000 ankamen, bohrten sie den Anschluss vor ca. 2 Jahren auf und lieferten 50 MBit, und das sogar nahezu voll, wenngleich es regelmäßig zu Verbindungsabbrüchen kam, die sich im Laufe des Jahres von einem zu vielen und das permanent steigerten, bis ein Techniker irgendwo irgendwas machte und es dann wieder lief.
Vor kurzem dann aber die News: Es stehe an unserem Standort jetzt auch VDSL 250 zur Verfügung. Nicht schlecht. Ein Schritt weiter vom #Neuland in die Gegenwart; zwar nachwievor auf Kupferbasis, aber ok.
Ich führte also eine Verfügbarkeitsprüfung auf der Website der Telekom und durch und siehe da: Ich könnte es bestellen. Gesagt getan, allerdings wählte ich den 100er Tarif für rund 5,- € pro Monat, denn 100 MBit sollten reichen. Schließlich haben wir keinen 4K Fernseher und schauen somit keine 4K Inhalte, und in unserem Haushalt wohnen nicht mehrere Personen, die gleichzeitig streamen, spielen oder sonstwie am Internet saugen. Wichtiger war mir da der Upload, der bei 100 MBit wie auch bei 250 MBit 40 Mbit beträgt. Also buchte ich den Tarif zum 05.12. .

Heute morgen hörte ich beim Wachwerden, dass das Fritz!Fon piepte; wiederholt. So, als wenn es keine Verbindung zur Box mehr hätte. Ich ließ es piepsen, da ich mir nichts dabei dachte, weil es ab und zu halt mal vorkommt.
Als es dies aber ein paar mal tat, schielte ich dann doch irgendwann auf die Anzeigen des Routers, aber die waren konstant grün. Ob die Telekom heute, am 04.12., vielleicht schon umgestellt hat?
Ich stand also irgendwann auf und nahm das Telefon zur Hand, auf dessen Display ich die Netzwerkdetails als "Homescreen" anzeigen lasse. Ja, und da stand "106 down, 30,6 up".
Och!

Also erfolgte die Umstellung bereits heute morgen, sang- und klanglos und scheinbar auch problemlos. Ok, die 40 MBit scheinen nicht erreicht zu werden, aber mal schauen, was sich da in nächster Zeit so tut.
Für heute jedenfalls bin ich erstmal sehr zufrieden und ja, die Anzeige von Bildern und Thumbnails sowie der testweise Download (eigentlich Upload) von Seafile daheim ist flott. Und eben das war ja die Intention. :-)

Fritz!Box/Telekom: Service unimplementiert

Seit dem letzten Update für die Fritz!Box habe ich bei abgehenden Telefonaten immer wieder das Problem, dass der Anrufer nicht erreicht werden kann, ein schnelles Besetztzeichen ertönt und im Display meines Fritz!Fons steht: "Service unimplementiert".

Die ersten Male platzierte ich eine Störungsmeldung im System der Telekom. Die wurde (stillschweigend) bearbeitet und auf einmal ging's wieder, weshalb ich die Telekom im Verdacht hatte. Bei meinem letzten Anruf, legte der Kundenmbetreuer erst auf, nachdem ich schon zehn Minuten in der Warteschleife hing - auch gut - und danach hörte ich in der Warteschleife immer wieder den Hinweis, den Router mal vom Strom zu trennen. Gut, kann ja nichts schaden dachte ich mir und tat das. Beim ersten Mal half das auch, beim zweiten Mal aber nicht mehr. Dann las ich auf den Seiten von AVM, dass offenbar das Anbieterprofil diesen Fehler verursacht (siehe hier).
Und so folgte ich dem Rat und ersetzte die meiner Rufnummer zugewiesene Vorwahl durch eine andere, speicherte die Änderung, und setzte wieder die eigentliche ein und speicherte erneut. Danach konnte ich tatsächlich wieder raustelefonieren, aber es ist vermutlich wieder nur eine Frage wie lange.

Der Fehler besteht ganz klar seit dem letzten Update und irgendwie schien jeder (Telekom, AVM, Fritz!Box) hier beteiligt (gewesen) zu sein. Jedenfalls probierte ich jetzt mal alles aus und warte ab.

50 Mbit ab morgen

Morgen wird die Telekom unseren Anschluss daheim auf 50 Mbit umstellen. Für viele klingt das wie ein Witz, vor allem, wenn sie einen Kabelanschluss mit 100 oder gar 200 Mbit haben, aber bedenkt man, dass wir derzeit nur 8.000 RAM (von eigentlich 16.000) bekommen und das in einer Großstadt mit rund 700.000 Einwohnern, dann ist das schon viel.
Unser Verteilerkasten würde 2 Km weit weg stehen, weshalb bei uns eben nur so wenig ankommt. Und wir sprechen wie gesagt von einer Großstadt ! Und einen Kabelanschluss haben wir nicht im Haus. Also muss man mit allem zufrieden sein, das man bekommt und mehr ist als das was man jetzt hat.

Bin daher jetzt gespannt ob und wie es morgen klappt. Ich bin da ja immer etwas skeptisch. Die Fritz!Box jedenfalls unterstützt VDSL. Und solange der 2 Km entfernte Verteilerkasten kein Problem macht, sollte alles funktionieren.

WOOOOOZAAA !

Telekom erhöht Preise und diktiert quasi die Nutzung

Die Telekom (oder Drosselkom, Teuerkom, usw.) erhöht also indirekt die Preise - was ja absehbar war. Wer mehr will, muss mehr bezahlen. Sie sagen zwar, dass im Grunde nur Power-Sauge betroffen wären, die für ihre exzessive Nutzung tiefer in die Tasche greifen sollen. Der Normalo sein nicht betroffen - sagt die Telekom und "rechnet" das quasi vor:

QUOTE:

"Neben dem Surfen im Netz und dem Bearbeiten von Mails ist dieses Volumen beispielsweise ausreichend für zehn Filme in normaler Auflösung plus drei HD-Filme, plus 60 Stunden Internetradio, plus 400 Fotos und 16 Stunden Online-Gaming."


Ach ! 16 Stunden Onlinegaming ? Das wären bei vier Stunden pro Tag gerade mal vier Tage im Monat oder bei zwei Stunden täglich acht Tage. Dazu ganze drei Filme in HD ? Wahnsinn !
Mama Telekom bestimmt, was ich wie lange und in welchem Umfang nutzen darf. Sagt sie mir auch, wann ich ins Bett soll, schmiert mir mein Pausenbrot und legt mir die Klamotten für den nächsten Morgen raus ?
Ich frage mich: wer kalkuliert so weltfremd ? Welche Bürokraten sind da am Werk, die scheinbar keinerlei Ahnung mehr vom Nutzerverhalten und vom Datenaufkommen normaler Haushalte haben ? Wobei: da hat schon jemand Ahnung, aber nur vom Geldmachen. Denn es wird extra so kalkuliert, DAMIT jeder mehr zahlen muss. Sei es nur aus Panik, dass die steinzeitliche Niedriggrenze nicht reichen könnte, oder eben weil er tatsächlich den Hahn aufgrund modernen Nutzungsverhaltens zugedreht bekommt.

Ganz ehrlich ? Die spinnen, die Telerömer ! Wenn ich zocken will, dann zocke ich und wenn's 100 Stunden im Monat sind. Und wenn ich mir die komplette Maxdome-Videothek in HD ausleihen will, dann mache ich auch das. Nur dann halt eben nicht mit mehr mit diesem rückschrittigen Bremsklotz in pink. Ein Hoch auf's Kabel !

*Update*

Werde mir jetzt mal "NetWorx" installieren und auf meinen Rechner den Traffic protokollieren. Mal sehen, ab wann ich dann im Steinzeittempo unterwegs sein würde.

Die Telekom bietet zudem eine eigene Software an, die sich hier herunterladen lässt: http://hilfe.telekom.de/hsp/cms/content/HSP/de/14658/0/Ratgeber/Netzmanager

Zurück in die WWW-Steinzeit

Die Telekom-Drossel kommt - bis 2018 für alle Kunden !
In der Zeit, in der immer mehr digitalisiert wird und Software, Bücher, Musik und Filme immer mehr als Downloads vertrieben werden, legt die Telekom ihren Kunden Daumenschrauben an und reduziert die Geschwindigkeit bei einem bestimmten erreichten Volumen auf einen Wert, der sogar unterhalb der ersten DSL-Anschlüsse liegt !
Statt Fortschritt also Rückschritt und quasi Volumentarife wie vor 13 Jahren.
Wie dann der Aufruf einer aktuellen Website mit reduzierter Geschwindigkeit aussieht, kann man an diesem Beispiel recht gut sehen: http://www.chip.de/video/Telekom-Simulator-Surfen-mit-gedrosselten-384-KBit_s-Video_61693586.html

Herzlichen Glückwunsch also. Da bietet es sich doch regelrecht an, die völlig überladenen Seiten wieder abzuspecken. Zurück in die 90er. Schön also, dass zufälligerweise passend das CERN zum 20. Jahrestag des WWW die erste Website rekonstruieren will. Und die könnte dann so aussehen: http://info.cern.ch/hypertext/WWW/TheProject.html.
Wieso auch nicht ? Steht alles drin was man wissen muss - einschließlich Links. Wer braucht schon irgendwelche blöden Sounds oder große Flash Werbebanner (der Telekom). Alles Müll, alles das Volumen belastend. Back to the roots. Danke Telekom ! :-)

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