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Galaxy SIII mit TWRP Boot Loop

Heute nacht fing mein Samsung Galaxy SIII mit CM11 (Cyanogenmod) plötzlich an zu spinnen. Zahlreiche Google App Prozesse wurden beendet, neu gestartet, wieder beendet usw., sodass eine Nutzung des Geräts und der Anwendungen nicht mehr möglich war. Ein schneller Neustart, ein kompletter Neustart und aus- und wieder einschalten änderten daran nichts. Dies ging sogar soweit, dass das Telefon selbständig neu startete und dann in einem Bootloop (mit TWRP) hängenblieb. Die Akku-Entnahme für eine halbe Stunde brachte nichts und das Booten in den Recoverymodus auch nichts. Ich kam immerhin in den Bootloader, aber das war's auch schon.

Also klemmte ich mein Gerät eben an Odin an und installierte das aktuellste TWRP Paket, 2.8.6.1. Nach einem Reboot jedoch dasselbe Ergebnis: das Gerät verblieb im Bootloop. Also griff ich kurzerhand auf ein Clockwordmod-Paket, Version 6.0.4.7, zurück und installierte dieses via Odin. Danach der (erfolgreiche) Reboot und ich wechselte direkt in den Recoverymodus. Darin löschte ich zunächst einmal den Cache und bootete das Gerät neu. Erfolgreich. Es erschien die Android 4.4.4 Bootanimation und mein Telefon war wieder am Start.

Mal sehen für wie lange. Ich denke jedoch es wird echt langsam mal ein neues Gerät fällig, wobei ich an ein LG G3 oder ein Nexus 5 dachte. Die sind gut und preislich ok. Ich bin nicht mehr bereit 600 Euro und mehr für ein Gerät hinzublättern, das vielleicht nach kurzer Zeit schon nicht mehr mit Updates versorgt wird und an dem ich wieder anfange herumzubasteln. Clockwordmod und auch andere Mods sind schön und gut, aber so ganz stellen sie mich nicht zufrieden. Zuviele Bugs nerven. So stürzt allzuoft die Kamera- und Kontakte-App ab oder es erscheint bei einer Bildschirmdrehung im Kameramodus die Meldung: "Verbindung zur Kamera kann nicht hergestellt werden." Dann hilft nur ein Neustart, was besonders toll ist, wenn man mal nur eben schnell einen Schnappschuss machen wollte. Allzugerne stürzen dann auch mal Androiddienste oder andere Prozesse ab und starten sich neu, so wie auch das ganze Telefon. Das automatische Einbuchen in bekannte WLANs klappt mal so, mal so. Es hängt sich die Galerie-Anwendung auf, Fotos werden zwar aufgenommen, aber nicht gespeichert, die Taschenlampe leuchtet mal heller, mal dunkler usw. usw. . Das brauche ich nicht mehr. Ich bin genug beschäftigt, als mich auch noch ständig mit dem Fixen meines Smartphones beschäftigen zu müssen. :\

Fehlschlag: Galaxy S3 - Root und Cyanogen Mod 11 (Kitkat 4.4.x)

Am Wochenende hielt ich mal wieder mein altes Samsung Galaxy S3 in den Händen und dachte mir das könnte man doch auch mal aktualisieren. Root und Custom ROM sollten ja schnell installiert sein, zumal das S3 ein viel unterstütztes Gerät ist. Doch das war leichter gedacht als getan !

Für die Installation des Custom ROMs, dafür wählte ich Cyanogen Mod 11, brauche ich erstmal Root-Rechte. Und die sollten eigentlich schnell vergeben sein. Eigentlich ! Aber das war leider nicht der Fall. "Frama Root" schlug ebenso fehl wie "Towel Root". War also nichts mit One Click Root. Toll ! Da ich für den weiteren Vorgang "Odin" brauchte, holte ich mir gleich das "CF-Auto-Root-m0-m0xx-gti9300" Paket, das CF-Auto-Root gleich mitbringt.
Also das Handy per Home- und Powerbutton sowie Lautstärke runter in den Download-Modus gebootet (USB Debugging hatte ich in den Entwickleroptionen schon vorher deaktiviert). Danach startete ich Odin und schloss das Galaxy S3 per USB-Kabel an. Odin erkannte es, ich wählte CF-Auto-Root aus und schob's auf's Telefon, das damit dann auch endlich erfolgreich gerootet wurde (Vorgang wurde mit rotem Android-Männchen symbolisiert). Ein Check danach mit "SuperSU" und dem "EX Datei Explorer" bestätigten dies.

Ok, der erste Schritt wäre als getan, aber danach wurde es nervig. Wieder bootete ich das Handy in den Download-Modus, schloss es an und schob per Odin Clockwork Mod Touch rüber, was auch erfolgreich bestätigt wurde. Per Home- und Powerbutton sowie Lautstärke nach oben bootete ich in den Recovery-Modus und erhielt auch CWM, allerdings nicht als Touch-Version, obwohl ich eigentlich ebendiese runtergeladen und rüberkopiert hatte. Aber nun gut. Da ich vor dem Reboot den "cm-11-20141115-SNAPSHOT-M12-i9300.tar" (Cyanogen Mod Snapshot) auf's Handy kopierte, wählte ich das ZIP-File jetzt im CWM aus, aber die Installation scheiterte. Danach versuchte ich es mit "cm-11-20141008-SNAPSHOT-M11-i9300.tar" und "cm-11-20150203-NIGHTLY-i9300.tar", hatte aber keinen Erfolg. Und so bootete ich das Handy erst einmal regulär und bezog mir aus dem Playstore die "ROM Manager"-App vom Clockword Mod-Team. Diese meldete mir unter dem Punkt "Recovery Setup", dass eine neuere Version vorliegen würde. Diese installierte ich dann auch und bootete über die App in den Recovery-Modus, aber die Installation von CM11 schlug weiterhin fehl ("Status 7").

Ich recherchierte und las, dass Android ab 4.3 Probleme hat, die Befehle "set_metadata" und "set_metadata_recursive" in der "META-INF\com\google\android\updater-script" des CM-Pakets zu interpretieren, weshalb ich sie wie beschrieben durch "set_perm" und "set_perm_recursive" ersetzte. Aber auch damit scheiterte die Installation weiterhin. Immerhin war die Meldung: "Can't install this package on top of incompatible data", weg.
Was mir aber auch nicht viel brachte. :\
Derzeit bin ich erstmal ratlos, werde aber noch TWRP vom "Team Win Recovery Project" eine Chance geben. Und wenn's auch damit nicht funktioniert: so what. Dennoch komisch, denn es soll ja angeblich alles immer so einfach sein ! ^^

*UPDATE*

Über den Playstore lud ich mir jetzt also den "Goomanager" herunter und installierte ihn. Darin wählte ich aus der Geräteliste erstmal mein Samsung Galaxy S3 i9300 aus und die Recovery-Version "openrecovery-twrp-2.8.4.0-i9300.img" und installierte sie aus der App heraus. Das Booten in den Recovery-Modus aus der App heraus klappte nicht, also machte ich es manuell, was auch klappte. Anstelle des CWM erschien nun der TWRP Recovery Screen.
Das Schöne am TWRP: man kann bis zu zehn ZIP-Files wählen, die hintereinander ausgeführt werden. Aber: der Flashvorgang scheiterte erneut: "Error executing updater binary in zip...". Also wählte ich das zweite ZIP-File, doch auch damit klappte es nicht. Um auszuschließen, dass es an der geänderten "updater-script"-Datei lag, kopierte ich ein unmodifiziertes File in den Gerätespeicher und versuchte es erneut. Aber auch das war erfolglos.
Also heißt's weiter recherchieren oder hat einer von Euch eine Idee ?

*GELÖST*
Zwischenzeitlich stand ich vor der Entscheidung mit das LG G3 zuzulegen und versuchte es mit CM11 nochmal. Ich wählte im TWRP Recovery einfach mal den Factory Reset (Data, Cache, Dalvik) und nicht gleich den Wipe und nach ca. 30 Sekunden war der durch. Und siehe da: danach ließ sich auch CM 11 fehlerfrei installieren und benötigte zusammen mit der Installation der Google Apps rund drei Minuten.
Jetzt läuft alles einwandfrei. Lediglich die häufigen Abstürze der Kontakte-App nervt. Aber der restliche prositive Gesamteindruck überwiegt. :-)

Smartwatch: Erstes Fazit

Nach den ersten Tagen mit der SONY Smartwatch 2 muss ich sagen: der Nutzen oder Mehrwert tendiert nahezu gegen null.
Das Problem ist, dass sich diese Art Technik bisher weder bei den App-Entwicklern, noch bei Unternehmen durchgesetzt hat. Und dabei könnte man richtig viel machen ! Öffentliche Einrichtungen wie Flughäfen oder Zoos könnten Pläne auf die Uhr bringen, Geschäfte ihre Angebote usw. . Bisher gibt es jedoch nur eine recht beschauliche Auswahl an Tools, die zudem doppelt und dreifach angeboten werden: Kalender-Apps, Mediaplayersteuerungen oder Benachrichtungs-Apps. Dazu kommt, dass sie alle ordentlich kosten. 1,59 oder sogar 3,50 € werden da schnell mal aufgerufen. Tja, die Konkurrenz ist eben noch zu klein und Werbung lässt sich auf den kleinen Displays auch nur schwer machen. Aber alleine daran sieht man schon, dass Smartwatches noch nicht wirklich der Renner sind, denn die Werbeindustrie scheint sie noch zu vernachlässigen.
Dazu kommt noch die Uneinheitlichkeit der Plattformen. Samsung Uhren sind nur mit Samsung Smartphones kompatibel und selbst das noch nicht einmal komplett. Und während Samsung und LG Android Wear auf die Uhren bringen, bringt Sony eine eigene Android-Variante. Und die neue Samsung Galaxy Gear 2 kommt mit "Tizen".

Die bisher für mich wirklich sinnvollsten Apps sind "K9 Mail for Sony Smartwatch 2" zum Mails lesen, "Smart GNavi" für die Navigation zu Fuß oder dem Rad und "Checklist" als Einkaufliste.
Das war's dann aber auch schon. Immerhin hielt die Uhr bisher 4 Tage lang mit einer Akkuladung durch und ist ein nettes Gimmick. Mehr aber auch nicht.

Sony Smartwatch 2

Es steht ein Kurzurlaub an und bietet sich da neben einem Smartphone zur Weg- und Locationfindung an ? Genau: eine Uhr mit denselben Funktionen; eben eine Smartwatch. Da für mich von derzeit verfügbaren die Sony Smartwatch 2 für ihren Preis derzeit am meisten, vor allem auch hinsichtlich Kompatibilität, Akkulaufzeit und Darstellung angeht, habe ich mich für sie entschieden. Klar, die Pebble hat 'ne lange Laufzeit, dafür ist aber auch das Display aufgrund seiner Technologie beschränkt was grafische Anzeigen angeht. Die Samsung-Uhren bieten dank AMLOED ein brillantes Display, sind aber eben nur zu Samsung Smartphones kompatible und da noch nicht einmal zu allen ! Ich habe zwar auch eins, aber noch ein Galaxy III und derzeit ist wohl nur die Kompatibilität mit dem S 4 gegeben. Die Uhr von LG sieht nicht so toll aus, ist nich voll kompatibel und hat wohl auch eine kürzere Akkulaufzeit. Lange Rede, kurzer Sinn: den besten Schnitt macht wohl die Sony Uhr.

Gerade für 'nen Trip in eine andere Stadt oder gar in eine Stadt in einem anderen Land finde ich die Navifunktion auf der Uhr (z.B. GPS Maps für SmartWatch 2 oder Smart Gnavi for Smart Watch 2) recht praktisch, weil man dann nicht als das Handy in der Hand halten muss. Auch Locationfinder wie "Yelp" sind praktisch, weil man so immer nur einen Blick auf's Handgelenk werfen und nicht immer erst das Handy hervorkramen und entsperren muss.
Natürlich sind auch Funktionen wie das Lesen von E-Mail (z.B. mit K9-Mail für SmartWatch) sowie das Lesen von Nachrichten seitens Facebook oder Threema (z.B. über WatchNotifier, Notifications oder Notifications Pro) damit praktisch. Und: das Einkaufen ! Mit so 'ner Uhr kann man ganz praktisch den digitalen Einkaufszettel lesen und bearbeiten, ohne auch hier immer wieder das Handy hervorholen und entsperren oder es ständig in der Hand halten zu müssen. Dank NFC könnten auch noch mehr Nutzungsbereiche abgedeckt werden. Wenn der Verkehrsverbund (ÖPNV) eine entsprechende App bietet, ist das Ziehen von Fahrscheinen noch einfacher. Oder auch die Steuerung von Hue-Birnen wäre mit einem Druck auf's Uhrendisplay noch schneller als der Griff zum (gesperrten) Smartphone.

Mal sehen. Verschickt ist sie jedenfalls schonmal. ;-)


Android-Apps - Tips III

Nach langer Zeit wollte ich mal wieder ein paar nette oder nützliche und zudem kostenlose Apps für Android empfehlen:

Kommunikation

Handcent SMS
Handcent SMS ist eine gelungene Alternative zur integrierten Standard SMS-Anwendung. Sie bietet zahlreiche Möglichkeiten, die Apps auf die eigenen Bedürfnisse anzupassen (Einstellungen und Themes) sowie Nachrichten zu verstecken, wenn sie nicht von jedem gelesen werden sollen. Handcent SMS funktioniert ähnlich wie Go SMS, bietet jedoch noch eine Reihe mehr Möglichkeiten.

Threema
Das was die WhatsApp-Macher nie hinbekommen haben, Verschlüsselung, bringt Threema von Anfang an mit und wurde eben dafür entwickelt. Threema stand ursprünglich für "End to End Encrypted Messaging" (Three E+M) und beschreibt damit bereits worum es geht: um die Ende zu Ende Verschlüsselung des Gesprächsverlaufs. Vom Funktionsumfang ist sie nach den letzten Updates WhatsApp nahezu identisch, sodass der Wechsel keinem schwer fallen sollte. Auch die Zahl der Nutzer ist rapide gestiegen, sodass man zahlreiche seiner Kontakte dort wiederfinden dürfte.


Foto und Bild

Photo Editor
Die kleine, kostenlose App bietet zahlreiche Möglichkeiten zur schnellen Bildbearbeitung und -optimierung vom Beschneiden, Drehen oder Ändern des Kontrasts und der Helligkeit bis zur Änderung der Farbstufen und des Histogramms, Anpassung Sättigung, der Korrektur von Gegenlicht, Perspektive, Roten Augen usw. . Zudem bringt sie eine Reihe von Effekten und einen Zeichnendialog mit, mit dem sich mal eben schnell bestimmte Bildteile z.B. mit einem farbigen Kreis oder einer Box markieren lassen.

Snapseed
Snapseed ist eine Anwendung, deren Stärken, ähnlich wie beim Photo Editor, in der Bildbearbeitung liegen. Zusätzlich bietet sie noch Funktionen zum Aufhellen oder Anpassen einzelner Bidlbereiche, indem man Punkte setzt, für diese einen Einflussradius auswählt und per Wischgeste den betroffenen Bereich aufhellt, abdunkelt, für diesen die Sättigung ändert usw. .
Darüberhinaus werden einige Effektvorlagen wir "Drama", "Grunge", "HDR Scape", "Tilt Shift" und "Retrolux" sowie Rahmen mitgeliefert.

Pixlr Express
Diese App ist der größere Bruder des "Pixlr-o-matic" und ermöglicht das schnelle und unkomplizierte Versehen von Bildern mit Effekten und Rahmen. Die App liefert einen leicht größeren Umfang an Overlays, Rahmen und Effekten als "Pixlr-o-matic", unterscheidet sich von der Funktionsweise aber nicht sonderlich.


Reise und Verkehr


Blitzer.de
Blitzer.de ist vermutlich die meistgenutzte App, wenn es um's Autofahren geht. Schnell, zuverlässig und leicht zu bedienen liefert sie zuverlässig Informationen über stationäre Blitzer. Ist einer nicht in der Datenbank hinterlegt, hat man während der Fahrt dank großer Schaltflächen und Regler leicht die Möglichkeit, einen Blitzer schnell und unkompliziert nachzumelden.
Damit ist die App ein Muss, nicht nur für Vielfahrer.


Einkaufen

Einkaufsliste
Den Einkaufszettel auf Papier kann man sich mit der "Einkaufsliste" sparen. Die App bietet die Möglichkeit, Kategorien anzulegen und Preise festzulegen, welche dann in der Liste auch addiert werden, sodass man gleich sieht, was der Einkauf kosten wird. Zudem kann man die Bildschirmrotation sperren, sodass sich die Liste nicht die ganze Zeit dreht, wenn man mit dem Handy durch den Markt läuft. Und über eine Freigabefunktion kann man den Einkaufszettel auch gleich jemandem zukommen lassen, der ihn sich nach Erhalt importieren kann.


Multimedia

Car Tunes
Mit Playlisten oder fummeligen und kleinen Buttons herumzuspielen, ist beim Autofahren weniger praktisch. Dieses Problem nahmen die Macher von "Car Tunes" auf und schufen eine App mit einer etwas anderen Benutzeroberfläche. Mit dem Finger wischt man über ein stilisiertes Rad, um zu den jeweiligen Funktionen zu gelangen. Ebenfalls durch wischen steuert man einzelne Funktionen und kann die Wiedergabe per Sprachbefehl anstoßen oder stoppen. Zudem gibt es eine Bluetooth Autostart-Funktion, die bei App-Aufruf automatisch eine Bluetooth-Verbindung zum jeweiligen Ausgabegerät aufbaut. Diese ist jedoch in der kostenfreien Version nicht beinhaltet.

MP3 Plus
Auf der Suche nach einem bestimmten Song ? Mit MP3 Plus wird man fündig. Dank vierer Suchmaschinen durchforstet die App das Internet nach dem gewünschte Titel/Interpret und bietet diesen mit bis zu 320 Kb zur Wiedergabe per Stream an. Zudem lassen sich Playlists anlegen und das jeweilige Stück sogar herunterladen ! Ob das erlaubt ist, braucht man sich hier aber wohl nicht zu fragen. ;-)

XBMC (demnächst: Kodi)
DER Mediaplayer schlechthin. Von der XBox fand er seinen Weg auf PCs und andere Plattformen und ist auch für Android verfügbar. Das ca. 50 MB große Paket lädt man sich von der Herstellerseite (www.xbmc.org) herunter und installiert einfach per "Ausführen". Danach hat man dieselbe Oberfläche wie man sie von der PC-Version gewohnt ist, deren Nachteil auf Handydisplays leider schnell deutlich wird: die Schaltflächen sind schlichtweg zu fummelig klein. Das nimmt man jedoch in Kauf, erhält man dafür halt einen mächtigen Mediacenter über den man auf Netzwerkfreigaben und DLNA zugreifen kann, um Videos, Fotos oder Audiofiles wiederzugeben. Zudem lassen sich zahllose AddOns nachinstallieren, die den Zugriff auf öffentliche Mediatheken, Streams und vieles mehr bieten.


System

App Ops Starter
Ganz klar eine der wichtigsten "Apps", auch wenn es im Grunde keine App, sondern nur ein Launcher ist, denn "App Ops Starter" macht nichts anderes, als die etwas versteckten Einstellungen Androids aufzurufen, mit denen man App um ihre Anforderungen beschneiden kann. Möchte man nicht, dass z.B. die Taschenlampen-App den Internetzugriff nutzt, stellt man diesen hier ab und wer nicht will, dass ein eBook-Reader Standortinformationen abfragt, dann lässt sich dies ebenfalls hier abstellen.

DiskUsage
Wer sich schon die ganze Zeit fragte was den Telefon- oder SD-Kartenspeicher so zumüllt, der ist mit dieser kleinen App gut beraten. Sie zeigt nach einem kurzen Scam grafisch den jeweils in Anspruch genommenen Speicherplatz an. Dabei lässt sich Anzeige bis auf Dateiebene runterbrechen, sodass man die einzelnen Dateien und deren Größe sieht.
Wirklich hilfreich beim Ausmisten.

ES Datei Explorer mit dem ES Task Manager
DAS Werkzeug für alle, die mit einer Anwendung alles auf dem Smartphone im Blick haben wollen. Die App liefert nicht nur einen ganz hervorragenden Datei Explorer (wie der Name schon sagt), sondern ermöglicht darüberhinaus auch das Anlegen von Mappings zu Netzlaufwerken und Cloudspeichern. Darüberhinaus kann man mit der Anwendung drahtlos Dateien zwischen anderen Telefonen austauschen, wenn sie den ES Datei Explorer ebenfalls installiert haben, das System prüfen, Tasks killen, den verbrauchten Speicherplatz einsehen und vieles mehr.
Der ES Datei Explorer ist definitiv ein Muss auf jedem Gerät, für alle die mehr machen wollen, als telefonieren, Musik hören und Nachrichten zu schreiben.

Helium
"Helium" ist ein Backup-Tool, das keine Rootrechte, dafür aber ein installiertes Pendant auf einem PC benötigt. Sicherungen von installierten Apps und deren Einstellungen lassen sich hiermit auf dem Telefon oder eben auf einem PC ablegen und komfortabel wieder zurücksichern. Die Bezahlversion bietet zudem auch die Sicherung in der Cloud.

OS Monitor
Der "OS Monitor" ist ein nützliches Werkzeug, um zu sehen, welcher Task wieviel Speicher verbraucht, mit der Möglichkeit, ihn auch gleich zu killen. Zudem bietet die App eine Übersicht über TCP-IP-Verbindungen, über die Systeminformationen (Laufzeit, Batteriezustand, CPU-Details usw.) und ein Log, in dem man sieht, welcher Prozess oder welche Anwendung was macht.

Set Calendar Colors
Wer sich über die vom System vorgebenen Farben der jeweiligen Kalender(einträge) ärgert, der kann mit "Set Calendar Colors" Abhilfe schaffen. Über die kleine, schlanke App lassen sich spielend einfach neue Farben für die Kalender festlegen.


Netzwerk und Online

Fing
Die schlanke App scannt das eigene Netzwerk nach aktiven Geräten und zeigt sie mit IP-Adresse und MAC an. Den Geräten können Icons und Namen vergeben werde, sodass man beim nächsten Mal schnell sieht was was ist.
"Fing" ist wirklich hilfreich, um zu prüfen was sich alles im Netzwerk tummelt und vor allem mit welcher IP - wenn ein Gerät auf einmal nicht mehr erreichbar ist (Voraussetzung: gleiche IP-Range).

Juice SSH
Per SSH auf Server oder Rechner zuzugreifen, ist mit dieser App wunderbar gelöst. Neben einem klaren und sauberen Layout bietet sie zudem eine einschiebbare Tastatur, die über die Standardtastatur hinausgeht und somit auch Tasten wie "STRG", "ESC", "TAB", Cursortasten und so weiter bietet. Die Bezahlversion bietet zudem die Möglichkeit Makros anzulegen, um häufig genutzte Befehle schnell und einfach auszuführen.

Wifi Analyzer
Der "Wifi Analyzer" dient zur schnelle Analyse der eigenen WLAN-Situation und der einen umgebenden. Übersichtlich kann man sehen ob anderen WLANs in der Gegend zu Überlagerungen führen und wie gut die eigene Leistung ist. Ein Kanalwechsel ist schnell gemacht, da man mit der App gut sehen kann, welche Kanäle sich für die Optimierung des eigenen Drahtlosnetzwerks eignen.

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