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Derzeit viele Amazon Fake Shops?!

Auf Amazon scheinen derzeit Fake Shops wie Pilze aus dem Boden zu sprießen. Ein Bekannter von mir und ich merkten dies bei einigen Bestellungen. Die Artikel waren erstaunlich günstig, wobei wir uns noch nichts dabei dachten. Als aber die Bestellungen sofort durch Amazon storniert wurden oder erst gar nicht ankamen, schauten wir genauer nach und sahen zahlreiche Shops und Angebote mit verdächtig niedrigen Preisen für diverse Artikel.
Insbesondere das Browser Plugin "Keepa" machte dies deutlich, da man damit sehr gut sieht, dass ab dem 16.4. April extremste Preisschwankungen auftreten und Artikel unrealistisch billig wurden und wieder im Preis anzogen, um nur kurz darauf wieder mit dem Preis in den Keller zu gehen.

Nachdem mein Arbeitskollege eben einen Tiptoi Stift für 11,- € bestellte und sich über den niedrigen Preis freute, sah ich auf und wurde hellhörig. Ich schmunzelte kurz und sagte ihm, dass er auf die Lieferung ewig wird warten können. Dann setzte ich schnell eine Google Suche ab und fand direkt einen tagesaktuellen Artikel zu diesem Thema: http://t3n.de/news/amazon-betrueger-fake-shops-818073/

Ob das vielleicht mit der Expansion Alibabas in Zusammenhang stehen könnte? => https://www.morgenpost.de/wirtschaft/article210401603/Alibaba-draengt-es-nach-Deutschland.html
Immerhin könnte man einige Kunden gewinnen, die sich nach Alternativen zu Amazon umsehen. Ein Schelm wer böses dabei denkt.

Damit hat Amazon also offenbar seit dem 16.4. ein Problem, und ich bin gespannt wie sie das in den Griff bekommen wollen. Vermutlich werden meine zwei noch offenen Bestellungen (Teile für die Homematic Hausautomation) nicht zugestellt oder storniert werden. Das Handy, das ich kürzlich bestellte, wurde bis heute nicht geliefert (ging offenbar auf dem Versandweg verloren) und Amazon will mir den Betrag gutschreiben.

Amazons Cyber Monday: Augen auf beim Schnäppchen Kauf

Amazon lockt aktuell mit seiner Cyber Monday Woche mit "kleinen Preisen" und hohen Rabatten, doch wer blindlings zuschlägt übersieht schnell, dass die Ersparnis oftmals gar nicht so groß ist oder der Artikel des öfteren vielleicht sogar noch günstiger zu haben ist!

Normalerweise steht als alter Preis zuoberst der Amazon Preis und darunter der neue, rabattierte. Bei den Artikeln der Schnäppchenwoche aber steht meistens die UVP (unverbindliche Preisempfehlung des Herstellers), die sowieso teurer ist als die Preise, die Amazon für gewhnlich anbietet. Nutzt man bei Angebotsaufruf Browser Plugins wie LamaLamaLama und Keepa Box sieht man die Preisentwicklung und es wird auf einen Blick deutlich, dass das vermeintliche Schnäppchen eigentlich gar keins (oder zumindest kaum eins) ist und der Artikel zu einem anderen Zeitpunkt vielleicht sogar viel günstiger zu haben ist.

Zudem fiel mir auf, dass sich die angezeigten Preise offenbar auch je nach gewähltem Endgerät unterscheiden. So etwas ist nichts neuers, bekommen Nutzer von Apple Geräten in Onlineshops gerne mal höherer Preise zu sehen als PC- oder Androidnutzer.
Ich jedenfalls wurde gestern von der Amazon App auf meinem Smartphone benachrichtigt, dass ein von mir beobachteter Artikel günstiger zu haben ist. Dabei fiel mir zuerst der ursprüngliche Preis auf, der mir höher schön als der, den ich von "meinem" Artikel im Kopf hatte. Also sah ich per Webbrowser auf der Amazon Website nach und dort wurden zwei andere Preise (alter und neuer) angezeigt als auf der Smartphone App. In der Summe war die Ersparnis nur gering - egal über welche Plattform ich bestellt hätte. Zudem zeigte mir Keepa Box an, dass der Artikel immer mal wieder als Blitzangebot zu haben ist und das zu einem noch günstigeren Preis!

Wer also angefixt ist und sofort auch "Bestellen" klickt, macht evtl. einen Fehler. Stattdessen sollte man die Preise vergleichen und auch mal auf unterschiedlichen Plattformen schauen ob sich die Preise nicht sogar unterscheiden!

Amazon Prime Music gestartet

In den USA und Großbritannien ist das Angebot schon seit Monaten verfügbar, jetzt startet Amazon seinen Musikstreaming-Dienst Prime Music auch in Deutschland.
Für Primekunden und 49,- € im Jahr stehen somit derzeit rund 1 Millionen Musiktitel zur Auswahl, die sich einzeln oder in Playlists anhören lassen.
Ich sah mir das ganze mal mit der Amazon Music App unter Android und im Webbrowser an und beides funktioniert erwartungsgemäß reibungslos, wobei mir die Ansicht in der App etwas besser gefällt.

Einzelne Titel und Playlists lassen sich mit einem Klick abspielen und zur eigenen Musikbibliothek hinzufügen. Während das Abspielen per Klick in der App direkt funktioniert (als Playlist oder Radio), muss der jeweilige Track im Browser erst zur eigenen Bibliothek hinzugefügt werden, was ich unnötig finde, denn um in einen Titel reinzuhören (ist auch möglich) oder diesen nur einmal zu hören, muss ich ihn nicht in meiner Sammlung haben.
Sei's drum. Amazon Prime Music ist ein weiterer Pfeiler im Prime Angebot, der, sollte er noch weiter wachsen, das Angebot wieder ein Stück weiter abrundet und Amazon immer mehr zur Allround-Plattform macht.

Jetzt klicke ich mich aber erst einmal durch die fertigen Playlists und schaue mal was so geht. Die Listen sind wohl nicht zufällig ausgewählt, sondern bewusst selektiert, basierend aus den Erfahrungen aus dem Verkauf von Musik auf CDs und Schallplatten sowie MP3-Downloads. So habe man einen Mix gefunden, der dem Geschmack der Mehrheit entspricht. Wer also Mainstream-Songs sucht, könnte bei Prime Music richtig sein. Sucht man jedoch nach Künstlern oder Titeln abseits davon, wird man kaum bis nicht fündig werden, was bei der geringen Auswahl aber auch zu erwarten ist. Napster oder Spotify bleiben dafür daher die erste Wahl.

WhatsApp Web: Interessant, aber nicht umwerfend ?!

Bereits im Dezember letzten Jahres wurde im Code der .APK eines kommenden WhatsApp Updates ein Hinweis auf "web.whatsapp.com" gefunden. Schnell wurde spekuliert ob der beliebte Messenger bald auch über's Web nutzbar sein wird wie es z.B. auch mit ICQ und Skype möglich ist. Gefunden wurden die Codezeilen in einer Beta-Version, die die Entwickler über die eigene Homepage zur Verfügung stellten. Dabei wurde die Play Store-Version (Android) (2.11.432) und die Website-Version vom 9. Dezember (2.11.471) miteinander verglichen.
Und das aktuelle Update bestätigt die Vermutungen tatsächlich: WhatsApp ist ab jetzt auch via https://web.whatsapp.com per Webbrowser (Google Chrome !) nutzbar.
Allerdings weiß ich noch nicht was ich davon halten soll. Ja, man kann komfortabler tippen, sieht Fotos auf dem Monitor und kann sie auch gleich auf dem Rechner speichern. Aber ein echter "Web-Client" scheint's nicht zu sein. Oder doch ?

Zum Starten der Anwendung muss man mit seinem Smartphone via WhatsApp einmalig einen QR-Code auf der Website einscannen. Danach ist man sofort "online" und sieht seine letzten Chats sowie den Hinweis, dass das Telefon eine Mobilfunkverbindung benötigt. Schaltet man diese ab, sieht man keinen Nachrichtenverlauf mehr und der Versand neuer Nachrichten ist ebenfalls nicht möglich. Aus meiner Sicht habe ich damit also keinen echten Webclient, den ich unabhängig von meinem Telefon nutzen kann. Dieses kann zwar offenbar überall liegen, muss aber eingeschaltet sein und über eine Mobilfunkverbindung (oder WLAN-Verbindung) verfügen. Eine Nutzung von WhatsApp über's Web, wenn das Telefon eben keine Netzanbindung hat, ist somit nicht möglich. Damit ist diese Lösung für mich leider nur halbgar - aber immerhin schonmal besser als nichts.
Telegram machte es vor, WhatsApp zog jetzt endlich nach und Threema ? Man wird sehen.


Google Maps folgt wieder dem Weihnachtsmann

Auf Google Maps kann man auch dieses Jahr wieder der Spur des Weihnachtsmanns folgen. In 14 Tagen geht's los und man sieht, welche Länder der Nikolaus mit seinem Rentierschlitten gerade überquert. Bis dahin kann man sich die Zeit mit netten kleinen Browsergames von Google vertreiben. Da muss man mal raten, welche Ländersilhouette auf dem Globus wohin gehört und mal muss man mit einem Weihnachtselfen über den Himmel fliegen und Geschenke und Kugeln aufsammeln. Zudem gibt's jeden Tag eine neue Spielerei. Es lohnt sich also zwischendurch immer mal wieder auf der Seite vorbeizuschauen, wenn man sonst nichts zu tun hat. :-)

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