Aus dem Alltag eines IT'lers

Philips Hue Entertainment

Wer Fernseher mit Ambilight kennt, kennt Philips und wer Philips Beleuchtungen kennt, kennt - i.d.R. - Philups HUE und eben: Ambilight. Die Nutzung von Ambilight blieb bisher jedoch den entsprechenden TV-Besitzern vorbehalten.
Schön wäre, diese Funktion aber auch anderen Konusmenten und auch Gamern zur Verfügung zur Verfügung stellen. Einen Versuch gab es bereits vor einigen Jahren, wobei Kits verkauft wurden, die aus Philips Lampen und Lüftern bestanden, wodurch Licht und Wind beim Spielen simuliert werden sollten. So richtig in die Gänge kam das aber nicht; vermutlich, weil es seiner Zeit voraus war.

Jetzt macht Philips mit dem "Hue Entertainment"-Programm einen neuen Versuch, das smarte Licht-System, das Home Entertainment zum Rundum-Erlebnis machen soll, indem farbfähige Hue-Lampen mit Filmen, Videospielen und Musik synchronisiert werden – insbesondere auch gestreamte Inhalte und in enger Zusammenarbeit mit der Unterhaltungsindustrie. Das hört sich alles sehr interessant an und könnte, mit den richtigen Partnern, ein klasse Ding werden.

Aber lest's Euch selbst durch:

http://www.lighting.philips.ch/firma/newsroom/presseinformationen/2017/20170831-philips-hue-ifa-2017-highlights

https://developers.meethue.com/entertainment-blog

http://smartlightliving.de/philips-hue-entertainment-surround-beleuchtung/

https://www.homeandsmart.de/philips-hue-entertainment

homee kann's nur bedingt lösen

Und hier der Folge-Eintrag zum Post: Homee soll's lösen!

Nachdem ich mein homee Kit aus der Packstation geholt hatte, schloß ich es schnell an und wollte loslegen, was aber erstmal nicht ganz so einfach war.
Natürlich muss man sich auch hier, wie für alles mittlerweile scheinbar, einen Account beim Hersteller anlegen (einschließlich vollem Namen usw.). Nachdem das mit einem Phantasienamen erledigt war, installierte ich mir die homee App und wollte loslegen; aber ging nicht. Ich sollte erstmal die Verbindung zu meinem WLAN trennen und die Verbindung zum homee eigenen herstellen. Ok, tat ich, aber dann passierte nichts weiter. Also nochmal und nochmal versucht und irgendwann erschien eine Seite zur Einrichtung. Diese auch durchlaufen und ich konnte loslegen. Im Laufe der Einrichtung verirrte ich mich leider ziemlich schnell, da mich die App Oberfläche irritierte. Gesuchtes fand ich nicht dort, wo ich es vermutete und zudem wurde für jeden Klick scheinbar eine neue Bildschirmseite geöffnet, denn wählt man den "Zurück-Button" des Smartphones gelangt man nicht etwa zurück ins Hauptmenü oder so, sondern zurück in die letzte Anzeige, weshalb ich mich irgendwann durch inzwischen dutzende geöffnete Seiten blätterte.

Ok, vermutlich stellte ich mich nur blöde an, aber so recht eingängig war's nicht.
Jetzt aber wollte ich endlich die Homematic Komponenten einbinden und das ging auch flott, aber....wo ist der Rauchmelder? Nicht aufzufinden. Ich versuchte es nochmal und nochmal und nochmal und....gab schließlich auf. Eine kurze Forensuche bei homee (noch ein Account erforderlich *seufz*) brachte das Ergebnis, dass Homematic IP Produkte nicht unterstützt werden. *ächz*
Mit leerem Blick starrte ich auf den Monitor, das Rauschen in meinem Ohren wich einem Piepsen, das vom hektischen Klicken meiner Maus unterdrückt wurde.

"Aber die schrieben doch bei Amazon, dass.....CCU2 und so...".
Tja, Pustekuchen! CCU2 ja, aber eben nicht IP! So wie ich dachten wohl viele, dem Foreneintrag zu entnehmen. Wenn die CCU2 unterstützt wird, dann geht man davon aus, dass alle darin gespeicherten Geräte angezeigt und unterstützt werden. Vor Wut wollte ich die bunten Plastikwürfel vom Tisch fegen, und der klugscheißerische Kommentar eines sich allzuwichtig nehmenden Beitragsschreibers im Forum machte es da auch nicht besser.

Was also tun? Alles rausreißen - einschließlich der Homematic -, zurückschicken, verkaufen, verbrennen....?

Ich hielt einen Moment inne und rechte Kies im Zen-Garten, steckte Nadeln in eine Puppe und malte mit schwarzen Wachsmalstifte wirre Bilder, die jeden Psychologen äußerst nachdenklich gestimmt hätten.
Nachdem ich mich beruhigt hatte, zog ich den Stecker aus den Würfeln und stellte sie zunächst ins Regal, denn ich wollte sie erstmal nicht weiter sehen. Danach inserierte ich den Rauchmelder bei eBay Kleinanzeigen und habe ihn tatsächlich auch am nächsten Tag verkauft, nachdem ich zig Anfragen ignoriert hatte. Aber mal ehrlich: Was ist an dem Satz nicht zu verstehen: "Bei einem Versand kommen die Versandkosten dazu"? Wenn mir dann Leute schreiben: "Ich nehme ihn inkl. Versandkosten", oder ihn sogar noch billiger haben wollen, dann werden sie ignoriert. Ich will das Ding doch keinem aufdrängen. Verkauft wurde der Melder also einen, der nicht geierte.

Direkt danach bestellte ich einen neuen Rauchmelder und diesmal ohne den Zusatz "IP", so wie auf der homee Website abgebildet und beschrieben. Den werde ich gleich abholen, nachher einbinden und dann in homee integrieren und ein homeegramm basteln. Und wehe das klappt wieder alles nicht, dann fackel ich den ganzen Scheiß ab, damit wenigstens der Rauchmelder seinen Zweck erfüllt und fröhlich vor sich hinpiepsen kann.

**EDIT**

Der Rauchmelder ist erfolgreich eingebunden. Nach dem Anlernen an der CCU2 wurde er von homee gefunden. Ich erstellte ein entsprechendes homeegramm, das mir bei Raucherkennung eine Pushnachricht auf's Handy schickt. Da diese nur einmal piepst und vibriert, erstellte ich mir mit Tasker noch einen Task, der bei Nachrichteneingang einen mehrsekündigen Signalton abspielt und das Telefon per Vibationsmuster vibrieren lässt. Das sollte meine Aufmerksam deutlich mehr wecken, als die einfache Pushbenachrichtigung.

Seafile: Bad URL in Request

In Post Seafile: Upgrade von 6.1.2 auf 6.2.2 fehlgeschlagen erwähnte ich am Schluss, dass ich nach dem Upgrade beim Zugriff auf das UI per Browser die Meldung: "Bad URL in Request", erhalte. Für diejenigen, die auch diesen Fehler erhalten, möchte ich an dieser Stelle noch die Lösung nachreichen, die - zumindest in meinem Fall - für Abhilfe schaffte:

Ich editierte meine NGinx Konfiguration, indem ich die Zeile

proxy_set_header Host $host;

durch

proxy_set_header Host $host:$server_port;

ersetzte.

Nach dem Speichern blieb die Fehlermeldung weg und ich war wieder im UI.

Homee soll's lösen!

Ich war's leid: X Systeme, Sensoren, Protokolle, Lampen, Stecker, .... und eine Homematic Anlage, für deren Bedienung man ein Programmierer mit Bastelleidenschaft sein muss.
Aber jetzt soll Schluss damit sein! Ok, vieles kann ich über die Bridge von Philips Hue steuern, aber eben nicht Fenstersensoren, Heizkörperthermostate, Rauchmelder, usw. . Und so schlich ich gedanklich schon seit einiger Zeit um das homee-System herum, das scheinbar der Heilsbringer sein soll; zumindest der Beschreibung des Herstellers nach, aber auch, wenn man Blogposts und Videos Glauben schenken darf.

Ich bestellte also den Braincube und einen ZigBee Würfel, die es beide zusammen auch noch mit 25,- € Rabatt gab. Geliefert werden soll das ganze dann morgen und ich bin schon gespannt. Mit sogenannten "homeegrammen" kann man dann "Wenn...Dann..."-Abfragen und Aktionen recht einfach erstellen. Das System erkennt hersteller- und protokollübergreifend die einzelnen Sensoren und Geräte und kann sie mit einander verbinden.
So werde ich dann hoffentlich(!) endlich auf einfachstem Wege einstellen können: "Wenn Rauchmelder 'Garage' Rauch entdeckt, dann sende eine Push-Nachricht an:" . So einfach scheint es zu gehen, schaut man sich Bilder von diversen homeegrammen an. Im Homematic Universum würde diese einfache Funktion....äh.....ja......, aber vergessen wir das ganz schnell.

Philips Hue Bridge verliert ständig die Internetverbindung

Ich besorgte mir von Osram die Steckdosen (Osram Lightify Plug), um die Weihnachtsbaumbeleuchtung, IKEA LED Strips usw. ebenfalls über meine HUE-App steuern zu können wie die Philips Lampen auch. Das Problem war aber, dass sie von meiner Bridge partout nicht erkannt wurden. Der Grund: die Bridge der 1. Generation kann die Osram Plugs offenbar nicht erkennen. Diese funken zwar auch über ZigBee, doch die Bridge kann mit ihnen - trotz letztem verfügbaren Philips Update - nichts anfangen. Also musste eine Bridge einer neuen Generation her und so kaufte ich die der 3. .

Doch danach ging erstmal nichts mehr. Ich wollte die Einstellungen von der alten Bridge auf die neue übertragen, was per Philips Hue App im Grunde ganz komfortabel geht. Was mich schon von Anfang an wunderte: der blaue Ring der Bridge wollte partout nicht leuchten. Und auch die App konnte die Bridge die meiste Zeit nicht finden. Wurde sie mal gefunden, brach die Verbindung nach kurzer Zeit auch schon wieder ab und die blauen LEDs für Netzwerk und Internet erloschen, blinkten kurz darauf wieder und leuchteten, bis sie wieder erloschen. Lediglich einmal gelang mir auf die Schnelle das Übertragen der Einstellungen und nur beim Punkt: "Setzen Sie Ihre alte Bridge jetzt auf den Werkszustand zurück", zögerte ich. Bevor auf der neuen nicht alles reibungslos läuft, lösche ich erst einmal gar nichts. Und so trennte ich sie zunächst lediglich vom Strom.

Doch welches Problem hat die neue Bridge? Immer und immer wieder brach die Verbindung ab und der blaue Ring leuchtete nicht. Und so versuchte ich es zunächst mit einem anderen LAN-Kabel: erfolglos.
Danach schloss ich sie direkt an der Fritz!Box an (zuvor an einem kleinen Gigabit-Switch), doch auch hier: dasselbe. Dann sah ich mir "in" der Fritz!Box mal die Geräte im Netzwerk an und sah, dass die Bridge verbunden ist und auch eine IP erhielt. Die IP stellte ich bei dieser Gelegenheit gleich auf eine feste um, damit ich zukünftig nicht das Problem habe, dass ich per App nach einer Neuzuweisung über DHCP nicht mehr drauf kommen.
Zwischendurch sah ich, dass die Bridge immer wieder offline ging und war ratlos. War sie vielleicht defekt? Eine Suche im Internet ergab, dass viele Benutzer das Problem haben (nach dem letzten Update, das auch bei mir beim ersten Start eingesielt wurde). Immerhin war der Philips Support auf deren Facebookseite stets bemüht, eine Lösung zu bieten.

--- Die Lösung ---

Ich war also schon hoffnungslos, dass sich hier schnell eine Lösung finden wird, bis mir eine Kleinigkeit auffiel, die aber alles änderte.
Mir fiel auf, dass ich für die alte Bridge Portforwarding aktiviert hatte, um sie auch von außen via DynDNS zu erreichen. Also richtete ich auch diese für die neue Bridge ein, weil ich ja auch sie wieder von außen erreichen will, wenn sie denn dann mal funktioniert. Und siehe da: Nach dem Speichern der Einstellung begann der blaue Ring zu leuchten und die Bridge blieb verbunden! Die Verbindung per Hue App im LAN sowie über DynDNS klappte und blieb stabil, alle Einstellungen der alten Bridge waren vorhanden und das Steuern der Lampen und Geräte klappte ebenfalls!

Aber da frage ich mich, weshalb die Bridge nicht auch ohne Port Forwarding online kommt und vor allem die Kommunikation im internen Netz verweigert! Da muss man erstmal drauf kommen!

Nachdem also endlich alles lief, versuchte ich die Plugs erkennen zu lassen. Doch: Fehlanzeige. Wieder wurden sie nicht erkannt. Ich versuchte wieder alles möglich und als ich mit meinem Smartphone dann mal direkt neben einem stand wurde er plötzlich gefunden; und so auch der zweite. Ääähhhh, ja. Dass man einige Geräte in kurzen Abstand zur Bridge(!) bringen muss, um sie anzulernen, ist ja ok, aber dass der Plug in der Nähe des Smartphones sein muss, erscheint mir unwahrscheinlich.

So oder so: jetzt waren sie erkannt (als Lampe mit "EIN/AUS") und konnten eingerichtet werden. In der "Hue Pro" App erstellte ich mir zwei neue Gruppen, passende Szenen und Timer und alles funktioniert wunderbar.
Wenn's geht, ist's super, aber der Weg bis dahin war wieder unnötig schwer und stellenweise unlogisch. Und dann frage ich mich dabei immer wie "Otto Normaluser" das hinbekommen soll; alleine schon die Inbetriebnahme der Bridge!

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