Aus dem Alltag eines IT'lers

Raspberry Pi 2: Mehr Leistung + Windows 10

Hardware Kleinstrechnerfreunde können sich freuen: der Raspberry Pi 2 ist sofort erhältlich. Der Hersteller verspricht, dass bereits 100.000 Stück fertig sind und weitere bereits produziert werden. Die kostengünstigeren Versionen B+ und sogar das Modell A sollen aber weiterhin zur Verfügung stehen. Preislich soll er auch wieder bei 35,- € liegen. Geändert hat sich dagegen hardwaretechnisch etwas. So ist der Rechner nun mit einem Broadcom BCM2836 Prozessor (Quad-Core) deutlich leistungsfähiger. Zudem kommt er mit 1 GB RAM statt der bisherigen 512 MB daher. Ansonsten ist der Raspberry Pi 2 mit dem B+ identisch. Es gibt die erweiterte GPIO-Schnittstelle und vier USB-2.0-Ports, einen 10/100 Netzwerkanschluss, eine HDMI-Schnittstelle sowie einen Micro SD-Kartenslot.
Interessant aber wird es auch bei der Mitteilung, dass der Rechner zukünftig neben Linux auch mit Windows 10 betrieben werden kann. Microsoft wird den Angaben zufolge eine spezielle Lizenz für Bastler anbieten, die kostenlos eingesetzt werden kann. Dafür kann man sich hier registrieren: http://dev.windows.com/en-us/featured/raspberrypi2support.

War der RPi also vorher schon interessant, ist er jetzt noch ein Stück interessanter geworden, vor allem für all diejenigen, die sich nicht durch Linux und dessen Tücken kämpfen wollen. Vor allem mit 1 GB Speicher und dem Quad-Core-Prozessor kann der Kleinstrechner erst recht als Mediaserver dienen. Das konnte zwar der Vorgänger auch schon (z.B. mit XBMC oder miniDLNA), aber der RPi hat einfach mehr Dampf.
An dieser Stelle sei übrigens auch der Link zu http://www.raspberrypi.com/license-keys/ zu erwähnen. Darüber lassen sich Lizenzen für MPEG-2 und VC-1 für ganz kleines Geld beziehen, um die volle Codec-Unterstützung zu sichern.
Den RPi 2 selbst erhält man derzeit u.a. bei folgenden Händlern:

http://www.watterott.com/
http://www.pollin.de

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