Aus dem Alltag eines IT'lers

Philips Hue - Alltagsfazit

Nerdy Talk Die HUE-Birnen sind bei mir ja jetzt bereits seit einigen Wochen in Einsatz und mein Fazit ist: ok. Nicht mehr und nicht weniger. Sicher: man könnte wahrscheinlich noch einiges mehr aus ihnen rausholen, aber als Nicht-iDingens-User muss man Hürden überwinden. Dank der (kostenpflichtigen) Android App "Hue Pro" kann man immerhin fast alles machen, was auch HUE den Konsumenten verspricht, Android-Usern aber nicht ermöglicht.
So lassen sich die Birnen per Geo-Fencing schon beim Erreichen des eigenen WLANs einschalten, was besonders in den kommenden kürzeren Herbst- und Wintertagen praktisch ist. Zudem lassen sich Alarme (einmalig oder wiederholend) erstellen, sodass die gewünschten Lampen an den gewünschten Tagen, zu den gewünschten Uhrzeiten an- oder ausgehen, wobei sie sich dabei auch einfaden lassen (langsam heller werden).
Was noch nicht funktioniert ist ein fließender Farbwechsel (z.B. morgens warmgelb, mittags weiß, abends blau), eine Disco-Funktion sowie zufälliges ein- und ausschalten der Lampen (z.B. als Einbruchschutz).

Damit gehen jetzt also bei uns Lichter an und wieder aus, leuchten - je nach Einstellung - unterschiedlich hell und unterschiedlich farbig. Nett. Aber das war's auch schon. Es ist sogar oft nervig, wenn die herkömmlichen Birnen durch die neuen ersetzt wurden und die Lampen nicht mehr ausgeschaltet werden sollen, damit die Birne nicht aus der Programmierung fliegt. Man muss also zum Ein- oder Ausschalten einer Stehlampe z.B. jedesmal erst zum Handy greifen, es entsperren, die App aufrufen und dann die Birne steuern. Der schnelle Griff zum Lichtschalter ist nicht mehr, was nervt. Daher wurden die Birnen jetzt in Lampen in Ecken, hinter einem Sideboard usw. verbannt; also dorthin, wohin man sich nicht bücken oder um die Ecke greifen will. Im Grunde eine Komfortfunktion, die sich aber durch eine per Fernsteuerung ein- und ausschaltbare Steckdose im Grunde genauso lösen lassen würde. Gut, die Birnen lassen sich auch über's Internet ein- und ausschalten, wobei aber die HUE-Website ebenso wenige Funktionen bietet wie die Android-App. Nämlich keine außer ein- und ausschalten. Auch hier muss wieder "Hue Pro" ran, das ermöglicht über DynDNS auf die Bridge zuzugreifen und die Lampen und Timer zu steuern als wäre man daheim.

Letzten Ende sind die Birnen eine nette Spielerei, die man aber nicht wirklich benötigt. Die überteuerten HUE-Strips werde ich erst gar nicht in Betracht ziehen. Da greife ich doch lieber zu den IKEA Dioder LED-Leisten, die genauso hübsch leuchten, aber deutlich billiger sind und für deren Steuerung ich nicht erst wieder eine App starten muss, sondern einfach zum Lichtschalter greifen muß. Und auch die "Bloom"-Lampe werde ich nicht extra kaufen, weil sie einfach teuer ist. Lieber investiere ich in eine neue Living Colors Fernbedienung und integriere unsere Living Colors Lampe in den HUE-Verbund.

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