Aus dem Alltag eines IT'lers

Philips Hue: Erster Eindruck

Hardware Das Hue Connected Bulb Starterkit ist gekommen und der erste Eindruck - nur alleine schon der von der Packung - gefällt. In einer soliden und wertig wirkenden Kiste (inkl. Farbwählrad und ausgestanzter Birne zur Simulation) kommen die Birnen daher und diese selbst sowie die Hue Bridge sind solide und schick. Die Birnen sind schwer, fassen sich gut an und passen problemlos in Standardfassungen.
Also alle drei eingeschraubt, eingeschaltet, die Bridge an den Router gesteckt, eingeschaltet, die Philips Hue App installiert und mit der Bridge verbunden. Und schon konnte der Spaß losgehen, allerdings leider nur begrenzt, denn das was Philips da alles dolles beschreibt, lässt sich zumindest mit der Hersteller-App nicht realisieren. Gut, ich kann die Birnen einzeln ein- und ausschalten, in Gruppen zusammenfassen und diese steuern und ich kann Farbprofile verwenden. Aber das war's dann auch schon ! Was ist mit Geofencing ? Was ist mit Zeitplänen ? NFC und QRCode ? Fehlanzeige ! Also mussten mit "Hue More" und "Hue Pro" Alternativen her, die aber (zumindest derzeit) auch noch nicht mehr können. Sehr schade ! Da kauft man sich als Fan von Technik und Philips-Produkten ein teures Leuchtenset und wird als Android-User zweitklassig behandelt. Also schaltete ich ein bisschen die Lampen ein und aus, wechselte die Farben und benannte sie um. Toll - für 199,- €. :/

Dann schaute ich mal ein wenig über den Tellerrand und dachte mir, ich könnte sie ja vielleicht mit Belkins WeMo kombinieren. Aber bei dem Gedanken sollte es bleiben, denn WeMo ist nur mit Apple-Produkten und -Apps bedienbar. Ein schlechter Witz ! Somit fällt also auch das aus. Aber was ist mit IFTTT ("If this than that") ? Irgendwas muss man doch mit den Birnen machen können ?! Also schaue ich mir jetzt mal die "Rezepte" und Möglichkeiten an.
Oder ich verklopp' den ganzen Scheiss wieder und greife ganz einfach zum "Blink(1)" von ThingM, denn der kann mir auch - dank IFTTT - mit 'ner bunten, blinkenden LED Ereignisse anzeigen. Mit dem kann ich zwar keine Zimmer beleuchten, aber immerhin ist da der Frustfaktor aufgrund des geringeren Preises deutlich geringer. Und vom gesparten Geld kauf' ich mir 100 60W Glühbirnen in China.

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