Aus dem Alltag eines IT'lers

Telefonica verkauft Bewegungsprofile

Sonstiges **UPDATE**
Der Verkauf der Daten wurde zwischenzeitlich (in Deutschland) verboten.
Eine richtige Entscheidung !

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Telefonica braucht Geld - richtig Geld. Daher klammern sie sich derzeit offenbar an jeden Strohhalm und kommen jetzt auf die Idee, dass man die leeren Kassen ja durch den Verkauf der Bewegungsprofile der eigenen Kunden füllen könnte. Der Anbieter, zu dem u.a. auch O² gehört, möchte Ladenbetreibern diese Daten verkaufen, damit sie sehen können wie lange sich Kunden in und vor ihrem Geschäft aufgehalten haben, um so bessere Verkaufsstrategien entwickeln zu können.
In Ländern wie England und Spanien dürfte dies relativ problemlos möglich sein, in Deutschland hingegen könnte der Datenschutz dies - hoffentlich - verhindern. Aufgrund der kurzen Speicherdauer sind die Daten zum Einen vermutlich zu wenig nützlich und zum Anderen wird sich noch herausstellen, ob dem Verkauf überhaupt stattgegeben wird.
Wem das alles nicht schmeckt, der hat heutzutage ja oftmals glücklicherweise die Möglichkeit, innerhalb eines Monats aus seinem Vertrag zu kommen (Ausnahme: Vertrag mit Handysubventionierung und 24 Monate Laufzeit z.B.) oder zu einem (anderen) Prepaid-Anbieter zu wechseln. Bei Prepaid sollte man dann jedoch darauf achten, wohin man wechselt, denn wer denkt: "Ha ! Ich wechsel' von O² zu Fonic !", der wechselt im nur vordergründig, da Fonic das O²-Netz nutzt ! Hier sollte man sich vorher also schlau machen.

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