Aus dem Alltag eines IT'lers

BlueStacks App Player: Mehr schlecht als recht

Software Um die Nutzung von Android-Apps unter Windows zu ermöglichen, installierte ich eben auf einem XP-Notebooks den "BlueStacks App Player". Damit soll es recht simpel möglich sein, seine Apps mit der unter Windows laufenden Anwendung zu synchronisieren und dann entsprechend zu nutzen.
Dies aber funktionierte nicht.

Zunächst installiert man sich den Windows-Client und bekommt eine minimale Auswahl an eher unnützen Apps. Neue Anwendung lassen sich herunterladen oder synchronisieren. Dafür klickt man in der Software auf das entsprechende Icon, worauf sich eine Website im Browser öffnet. Jetzt heißt es einloggen: entweder mit einem Facebook-Account oder mit einem BlueStacks-Account.
Wählt man den Facebook-Account, verlangt die in Facebook laufende App natürlich wie nicht anders zu erwarten alle Rechte, sprich also Kontakte auslesen, Nachrichten schicken usw. usw. . Kommt gar nicht in Frage, weshalb der Login via Facebook für mich damit gestorben ist.
Also lege ich mir einen BlueStacks-Account an. Zu Testzwecken natürlich erstmal mit einer Wegwerfadresse. Gesagt, getan: registriert und einen Hinweis erhalten, dass man seinen Posteingang prüfen soll, um den Account über einen Aktivierungslink zu aktivieren. Tja, nur leider kommt keine E-Mail an !
Also will ich mich mit einem neuen Account nochmals registrieren. Das ist aber nicht möglich ! Zunächst einmal hat man im gleichen Browserfenster nicht mehr die Möglichkeit zur Neuregistrierung. Man wechselt also wieder in die BlueStacks-Anwendung unter Windows und klickt erneut auf "Apps herunterladen" (oder wie der Button heißt). Es öffnet sich wieder brav ein Browserfenster. Hier kann man sich wieder registrieren und das tue ich auch. Nur leider erhalte ich beim Absenden die Meldung, dass die BlueStacks-Anwendung bereits mit einem Account verknüpft sei. Bei Fragen solle man sich an den BlueStacks-Support wenden. Argh !

Tja, und damit nützt einem auch die BlueStacks Cloud App für's Smartphone nichts, da man zum Synchronisieren der Apps einen PIN eingeben muss, der nach der Anmeldung auf der BlueStacks-Website generiert und angezeigt wird.

Ich habe einfach alles wieder gelöscht und damit in die Tonne gehauen. BlueStacks ist noch eine Alpha-Version und hat damit sicherlich noch die eine oder andere Macke. Der Ansatz ist gut, aber dieses mittlerweile fast schon übliche "Ich will alle Rechte an Deinen Daten"-Gehabe kotzt mich an und kommt einfach nicht in Frage.
BlueStacks schaue ich mir - vielleicht - in einem späteren Stadium nochmal an oder warte auf eine Alternative.

1 Comment

Linear

  • Julian  
    Ja, diese Datensammelwut ist echt nervig. Wollte letztens ein Taschenlampen-App installieren, selbst das wollte auf alles mögliche Zugriff haben.
    Nerdige Grüße,
    Julian

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